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Kinotipp The kids are all right

Eine ganz unkonventionelle und doch irgendwie normale Familiengeschichte erzählt "The kids are all right". Es ist die Story eines lesbischen Päärchens mit zwei Kindern, die ihren Vater suchen. Ob sich ein Kinobesuch lohnt, haben wir für Sie herausgefunden.

Eltern.de-Bewertung für "The kids are all right":

Sehenswert, gute Unterhaltung.

Worum geht es in "The kids are all right"?

"The kids are all right" zeigt eine Familie, unkonventionell und doch harmonisch: Ärztin Nic und Landschaftsgärtnerin Jules sind ein verheiratetes lesbisches Paar und führen mit ihren beiden Kindern ein normales Familienleben in einer gemütlichen Stadt in Kalifornien. Der 15-jährige Laser und die 18-jährige Joni sind die leiblichen Kinder von jeweils einer der Mütter, aber einem gemeinsamen Samenspender. Den Kindern fehlt es an nichts, dennoch quält vor allem Laser die Frage: Wer ist unser leiblicher Vater? Joni lässt sich überreden, Kontakt zum Vater herzustellen und gemeinsam lernen sie den ziemlich lockeren, gut aussehenden Restaurantbesitzer Paul kennen. Die Teenager sind begeistert, denn er ist das Gegenteil der strengen, konservativen Nic - und auch Jules ist von Paul angetan. Als Paul immer mehr am Familienleben teilnimmt, werden die Karten neu gemischt, nochmals vermischt und wieder neu geordnet.

Wer wird "The kids are all right" lieben?

Wer Familiendramen mit Witz und Tiefgang liebt, wird "The kids are all right" mögen. Vor allem deshalb, weil es sich dieses Mal um eine ganz andere Familiensituation handelt. Auch der Jury der diesjährigen Berlinale gefiel die authentische, einfühlsame Inszenierung. Denn "The kids are all right" gewann dort den Teddy Award, ein Filmpreis für Filme mit schwul-lesbischem Hintergrund, als "Bester Film".

Für wen ist "The kids are all right" nicht geeignet?

Ein Kinderfilm ist "The kids are all right" nicht. Dafür dürfen sich die Erwachsenen auf einen unterhaltsamen Film freuen, dessen modernes Familienbild anschließend genügend Stoff für Diskussionen bietet. Auch darüber, ob lesbisches Sexleben wirklich so aussieht wie im Film gezeigt ist fraglich. Vielleicht wollten es die Produzenten dem männlichen Kinopublikum recht machen und zeigen deshalb nur kurz das anstrengende und peinlich wirkende Sexualleben der beiden Frauen. Zumal der Heterosex wild und kraftstrotzend daher kommt.

Ab welchem Alter ist "The kids are all right" empfehlenswert?

Laser ist 15 Jahre alt, und etwa so alt sollten auch die Jugendlichen sein, die "The kids are all right" im Kino sehen. Der Film ist zwar bereits ab zwölf Jahren freigegeben, aber die besondere Familiensituation und auch die Sexszenen sind für Jüngere ungeeignet.

Mit oder ohne Eltern in "The kids are all right"?

Jugendliche können und wollen wahrscheinlich ohne Eltern in "The kids are all right", was auch völlig in Ordnung ist. Obwohl es ein Familiendrama ist, möchte man in dem Alter mit seinen Eltern vielleicht nicht über lesbisches Sexleben diskutieren.

Weitere Facts zu "The kids are all right":

Kinostart: 18. November 2010
Regie: Lisa Cholodenko
Schauspieler: Julianne Moore, Annette Bening, Mark Ruffalo
Länge: 107 Minuten
Genre: Familiendrama
FSK: ab zwölf Jahren freigegeben


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Was läuft außer "The kids are all right" noch im Kino?

Außer "The kids are all right" startet heute auch "Harry Potter und die Heiligtümer des Todes Teil 1", der erste Teil des großen Finales um den Zauberlehrling.

Und hier geht's zur Übersicht der aktuellen Eltern.de-Kinokritiken!

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