Kinotipp
 
Winx Club: Das Geheimnis des Verlorenen Königreichs

Hohe Absätze, ewig lange Beine, Wespentaille, Knackhintern und wallendes Haar - sehr sexy kommen Feen im dritten Jahrtausend daher. Die Handlung bei diesem bunten Mädchenmärchen ist eigentlich zweitrangig. Denn wenn Kinder die TV-Serie mögen, werden Sie die lange Kinoversion ebenfalls gerne sehen. Bei unserem Gewinnspiel zum Film können Sie eine von fünf Winx Club-DVD-Boxen gewinnen oder das trendige Sitzmöbel "Lümmel".

Filmdaten

Kinostart: 4. September 2008
Produktion und Regie: Iginio Straffi
FSK: 6 Jahre

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Darum geht's:

In einer weit entfernten Galaxie in einem Reich der Zauberei lebten alle Lebewesen in Harmonie zusammen. Doch das Gute gibt es nicht ohne das Böse, welches in Form von drei Hexen gegen die Kämpfer des Lichts antrat und das Königreich Domino zerstörte. König und Königin sind verschollen und die jüngste Tochter, Bloom, wird von Adoptiveltern am Planeten Gardenia großgezogen. Auf dem Zauberinternat Alfea schlossen die modebewussten Feen mit Manga-Augen, Wespentaillen und Haaren bis zur Ferse, Bloom, Musa, Stella, Tecna, Flora und Layla Freundschaft und gründeten den "Winx Club". Als die Freundinnen ihren Schulabschluss machen und zu Wächterfeen werden, verfällt Bloom in eine tiefe Traurigkeit. Ihre Heimat wurde zerstört - ohne Königreich kann man keine Wächterfee sein. So macht Sie sich auf die Suche nach ihrer Identität. Mit der Überzeugung, dass ihre Eltern noch am Leben sind wagt sie sich ins Reich der bösen Hexen um sich selbst zu finden, und ihre Familie und ihr Königreich zu retten. An ihrer Seite: der Winx Club und ihr Freund Prinz Sky mit seinen "Spezialisten". Wird es ihr gelingen?

Wer wird den Film lieben?

Junge Mädchen, die zum ersten Mal auf einen Jungen stehen, und auch immer schon gerne mit Barby-Puppen gespielt haben werden von diesem Film begeistert sein. Bis auf die düsteren, grauen Szenen im Kampf mit dem Bösen sind die Bilder in pink, lila und himmelblau gehalten. Die Feen sind mode- und selbstbewusst, außer sie werfen sich gerade einem "Spezialisten" um den Hals - zum Dank für die Rettung aus einer brenzligen Situation. Ein Trickfilm für alle Fantasy-Freunde, im Mangastil mit einer Handlung, die ans klassische Märchen erinnert, nur dass mit Lichtschwertern an Stelle von Eisenschwertern gekämpft wird.

Für wen ist er nicht geeignet?

Wer von kitschigen Liebeserklärungen Ausschlag bekommt, Rollenklischees satt hat, Nahaufnahmen von animierten Zeichentrick-Feen-Hintern für überflüssig hält und von Feen, Elfen und bösen Hexen schon lange genug hat, der sollte sich den Kinobesuch zweimal überlegen.

Für welches Alter empfehlenswert?

Der Humor und die Aufbereitung der Dialoge treffen genau in die Zielgruppe der Acht- bis ZwölfJährigen. Ältere werden den Film vielleicht etwas kindisch finden, Jüngere darin einfach ein Märchen sehen.

Mit oder ohne Eltern?

Wer sich dafür interessiert, wie diese Geschichte im Gewand der Trickfilm-Technik des 21. Jahrhunderts aussieht, darf sich den Film auch als Elternteil gerne ansehen. Sie sollten sich aber bemühen bei den Dialogen mit platten Komplimenten und kitischigen Liebesschwüren nicht all zu laut zu lachen.

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Ganz okay, aber etwas belanglos.