Disneyland Paris
 
Einmal Micky Maus und zurück

Sie mögen Freizeitparks und wollten schon immer in den größten Spaßpark Europas? Dann steht Disneyland Paris sicherlich ganz oben auf Ihrer Urlaubs-Wunschliste. Wir haben die besten Tipps und Infos zusammengetragen, damit Ihre Reise ein unvergessliches Erlebnis wird.

Was erwartet Sie?

Ein Gelände so groß wie ein Fünftel der Fläche von Paris, 53 Fahrgeschäfte und Attraktionen für jedes Alter und über 70 Restaurants - aber das sind nur Zahlen. Disneyland, das ist auch eintauchen in eine solide Kulisse einer perfekten Unterhaltungs- und Märchenwelt.
Das Disneyland Paris ist in fünf verschiedene Themenbereiche geglieder: Ausgehend von der Main Street USA, in der sich Läden und Restaurants im Stil des 19. Jahrhunderts befinden, kommt man ins Adventureland im Dschungel-Piraten-Stil oder kann ins Frontierland gehen, dass im Wild-West-Stil gehalten ist. Wem nach Zukunftsvisionen ist, der kann Abenteuer im Discoveryland bestehen. Im Fanatsyland mit seinen Märchenthemen und dem Dornröschenschloss kann man Schneewittchen besuchen oder eine Reise mit Peter Pan unternehmen.

Disneyland Paris, das sind aber auch hohe Eintrittspreise, jede Menge Besucher, lange Schlangen an den bliebtesten Fahrgeschäften, Wartezeiten die sich über eine Stunde hinziehen können und mehr Merchandising- und Souvenirshops, als man zählen kann.

Alles an einem Tag?

Sie möchten am liebsten alles an einem Tag sehen? Angesichts der Eintrittspreise kann man das verstehen, aber sie haben keine Chance. Der Park - oder besser die beiden Parks - sind so groß wie knapp 2000 Fußballfelder und bieten über 50 Fahrgeschäfte und Attraktionen.

Wer nur einen Tag Zeit hat und mit kleinen Kindern unterwegs ist, für den reicht es, sich auf den Disneyland Park zu konzentrieren. Ältere Kinder finden sicherlich den Walt Disney Studios Park mit seinem "House of Terror" spannend.

Damit kein Frust aufkommt: Nehmen Sie sich nicht zuviel vor. An einem Tag kann man den Park nicht schaffen. Um sich einen ersten Überblick zu verschaffen, sollte man mit der Bahn erst mal eine Runde um das Gelände fahren und dann an einer Station aussteigen.

Achten Sie auch auf die Ferienzeiten in Frankreich und darauf, dass Sie - wenn möglich - an den Wochentagen den Park besuchen. An den Wochenenden strömen schon mal 50 000 bis 60 000 Besucher pro Tag auf das Gelände. Lange Schlangen und Wartezeiten von mehr als einer Stunde können einem dann den Spaß verderben.

Essen und Trinken

Speisen und Getränke darf man in den Park selbst mitbringen. Kein Problem also, wenn man es wie die französischen Besucher hält und gegen Mittag sein belegtes Baguette aus dem Rucksack zieht.
Das Angebot an Restaurants und Imbissmöglichkeiten im Park ist sehr vielfältig und reicht von einem Hot-Dog-Fast-Food-Menü für ca. 10 Euro bis zum erlesenen Fünf-Gänge-Menü für ca. 70 Euro pro Person.
Zwischen dieser Bandbreite kann man aus zahlreichen Themenrestaurants wählen: Egal ob man lieber in einer schummrigen Piratenhöhle karibisch essen möchten, in einem Wildwest Saloon sich am All-you-can-eat-Büffet satt essen will oder in ein Steakhouse gehen möchte, in den meisten Restaurants wird man beim Essen von den berühmten Bewohnern des Parks wie Micky Maus, Pluto oder Mini Maus besucht. Die Charaktere kommen an den Tisch, geben wie echte Stars Autogramme und lassen sich gerne mit den kleinen und großen Gästen fotografieren.

Nicht verpassen!

    Bei all den Möglichkeiten kann man schnell den Überblick verlieren, deshalb hier ein paar Höhepunkte, die man auch bei einem eintägigen Besuch unbedingt erleben sollte:
  • Eine Parade mit den bekanntesten Disneyfiguren.

  • Eine Umarmung von Micky Maus oder seinen Freunden und ein Erinnerungsfoto.

  • Eine Fahrt mit der Eisenbahn rund um das Parkgelände.

  • Eine Runde Minenachterbahn (am besten mit Fast Pass Ticket, wegen des Andrangs)

  • Eine Fahrt in der Piraten-Barkasse - auch wenn man dafür richtig lange anstehen muss.

  • Ein Bummel durch die Main Street mit ihren bis ins kleinste ausgearbeiteten, historischen Details.

  • Einmal durchs Dornröschenschloss gehen.

  • Eine Fahrt mit dem gemütlichen Mississippi-Dampfer, um sich etwas zu erholen.


  • Tipp: Immer wenn die Paraden stattfinden, werden die Wartezeiten an den Fahrgeschäften deutlich kürzer. Also eine Parade auf alle Fälle ansehen und während der nächsten Parade sich an einem besonders beliebten Fahrgeschäft anstellen.

Eintrittspreise und Tickets

Billig ist der Spaß nicht gerade: Die Tageskarte beginnt bei 74 Euro für beide Parks, also Disneyland Park und Disney Studios Park. Wählt man nur einen Park, so ist die Karte 10 - 12 Euro billiger. Kinder zwischen 3 und 11 Jahren zahlen für beide Parks 66 Euro. Kinder ab 12 Jahren zahlen den vollen Preis. Die Preise sind gestaffelt, weil kleine Kinder nicht alle Fahrgeschäfte benutzen können. In manchen Achterbahnen hat man erst Zutritt, wenn man größer als 1.32 Meter ist.

Anlässlich des 20. Geburtstagsjubiläums gibt es bei einer Buchung bis 7. November 20% Ermäßigung auf den Eintrittspreis für beide Parks. Das Ticket muss allerdings im Vorverkauf erworben werden. Die Feierlichkeiten zum 20. Geburtstag enden am 30. September 2013.

Es lohnt sich auf jeden Fall auf Spezial-Angebote zu achten. Noch mehr Infos über Pauschalen und Eintrittpreise findet man auf der Disneyland Paris Homepage.

Die Fahrgeschäfte

Der Park ist in fünf unterschiedliche Themenbereiche gegliedert. Und die Fahrgeschäfte sind in diese Bereiche intergriert: Im Fantasyland kann man beispielsweise mit Peter Pan eine Reise in einer Gondelbahn unternehmen oder auf rotierenden Teetassen fahren. Im Adventureland ist die Piratenhöle im Stil des Kinofilms "Fluch der Kribik" das Highlight. Hier fährt man auf kleinen Booten von einer schummrigen Priatenszenerie zur nächsten. Und im Frontierland sollte man die Achterbahn nicht verpassen. Der alte Minenzug donnert inmitten eines künstlichen Sees die Berge rauf und runter.

Um die Anstehzeiten - die schon mal eine Stunde und länger sein können - zu verringern, gibt es den sogenannten "Fast Pass". An ausgewiesenen Fahrgeschäften gibt es Automaten, die eine individuelle Abfahrtszeit ausgeben. Wer zu dieser Zeit ans Fahrgeschäft kommt, darf sich in einer Extra-Schlange anstellen, die wesentlich kürzer ist, als die reguläre Warteschlange.

Da es unmöglich ist, alles auf einmal zu sehen oder zu fahren, sollte man sich auf zwei oder drei Bereiche und deren Highlights konzentrieren.

Wann sollte man den Park besuchen?

Am Wochenende kann es voll werden: 50 000 bis 60 000 Besucher strömen dann in den Park. Wer also die Möglichkeit hat, sollte während der Woche den Park besuchen und möglichst schon gegen 10 Uhr da sein, wenn der Park öffnet. Denn auch im Eingangsbereich kommt es zu Wartezeiten an den Schaltern für die Eintrittskarten.

Tipp: Möglichst die Eintrittkarten schon vorab über das Internet besorgen. Auf der Disneyland Paris Homepage kann man seine Tickets online bestellen. Hat man seine Karte in der Hand, kann man die Seiteneingänge benutzen, hier kommt es nur sehr selten zu Wartezeiten.

Für welches Alter geeignet?

Grundsätzlich kann man mit Kindern ab 0 Jahren den Park besuchen. Zu kleine Kinder haben aber nur wenig von dem Spektakel. Ideal ist es mit Kinder ab 5 bis 6 Jahren in den Park zu gehen. Sie sind noch so klein, dass ihnen das Dornröschenschloss und die Märchenwelt gefällt, sind aber auch schon so groß, um das Abenteuer Land und die Pirateninsel zu erkunden.

Ab 12 Jahren oder einer Körpergröße von 1,32 Meter dürfen Jugendliche alle Fahrgeschäfte benutzen und zahlen deshalb auch den vollen Preis. Aber auch für Erwachsene ist der Besuch lohnenswert: Einen Tag eintauchen in eine amerikanische Märchenwelt, in der man guten Bekannten aus Kindheitstagen begegnet. Ob Micky und Mini Maus, Goofy oder Pluto - es kommt einem vor, als ob man alte Freunde trifft, die man schon länger nicht mehr gesehen hat.
Inzwischen sind aber auch neue Bewohner in den Park eingezogen: Die hübsche Prinzessin Tiana aus "Küss den Frosch" zum Beispiel, oder die kochende Ratte Remi aus "Ratatoui" und auch Sully und Mike aus der "Monster AG" wohnen ab sofort im Park und sind Teil der täglichen Paraden.

Wieviel Zeit für den Park?

Besucht man den Park für einen Tagesausflug, kann man sich einen guten Eindruck machen, von den Möglichkeiten - nutzen kann man sie alle leider nicht. Dafür reicht ein Tag nicht aus, denn dazu ist der Park zu groß und die Warteschlangen an einigen Fahrgeschäften zu lange. Will man den Disney Park und auch den Walt Disney Studios Park ausgiebiger erkunden, sollte man zwei bis drei Tage einplanen. Günstiger ist es oft, hier ein Pauschalangebot zu buchen. Im Internet findet man hierzu Angebote, in denen Übernachtungen und Eintritt kombiniert angeboten werden.

Fazit:

Für Kinder aber auch für ihre Eltern ist ein Besuch im Disneyland Paris ein schönes und beeindruckendes Erlebniss, dass sicherlich zu jenen Kindheitserlebnissen zählt, die einem im Gedächtnis haften bleiben. Der Spaß hat aber auch seinen Preis und lange Warteschlangen an den beliebtesten Fahrgeschäften können einem den Spaß auch etwas verderben.

Wer in dieser zuckersüßen, aber auch sehr soliden Welt der Unterhaltung und der professionellen Illusion eintaucht, begibt sich auf eine Reise in die eigenen Kindheit. Eltern und Kinder können hier gemeinsam staunen und Attraktionen bewundern. Und wenn Micky Maus, Goofy und Kollegen leibhaftig vor einem stehen, wird es nicht nur den kleinen Besuchern warm ums Herz.