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Marie Nasemann Sie und Ehemann Sebastian leisten "Wutarbeit"

Marie Nasemann: Marie Nasemann und Sebastian Tigges
Sebastian Tigges und Marie Nasemann 
© Andreas Rentz / Getty Images
Ob Probleme in der Schwangerschaft, Fehlgeburt, Herausforderungen als arbeitende Mutter zweier Kleinkinder oder mentale Gesundheit – Marie Nasemann nimmt kein Blatt vor den Mund. Aktuell beschäftigt die Schauspielerin das Thema Wut. Da muss auch mal die Matratze herhalten ...

Marie Nasemann, 33, ist bei ihren Fans und Follower:innen bekannt und beliebt dafür, auch schwierige und vor allem intime Themen anzusprechen. Sie nimmt ihre Community mit in ihrem täglichen Kampf für mehr Selbstliebe, Körperakzeptanz und eine gesunde Partnerschaft. So teilt die Schauspielerin und Buchautorin nun auch ihre Gefühle zum Thema Wut. 

Marie Nasemann: Die Wut muss raus

"Einige Dinge laufen gerade nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben und sowohl bei @tiggess als auch bei mir hat sich ziemlich deutlich Wut angestaut, die heute mal rausmuss", gesteht die 33-Jährige ehrlich in einer Instagram-Story und verrät: "Tipp unseres Paartherapeuten: Wutarbeit machen. Die Matratze im Keller ist fällig!" 

Marie und Ehemann Sebastian Tigges fackeln also nicht lang und schlagen mit Kissen auf ein Bett ein. Am Ende des Beweisvideos, das die einstige GNTM-Drittplatzierte hochlädt, hält sie zufrieden beide Daumen hoch. Ihr Fazit: "Haben wir zum ersten Mal gemacht. War sehr befreiend. Jetzt kann der Alltag weitergehen und wir sind ein Stück gelassener."

"Dann werde ich auch schnell sauer"

Leider würde Wut in der Gesellschaft "als etwas sehr Negatives" angesehen, meint sie. Doch woher kommt die angestaute Wut, die Marie und ihr Liebster da gerade heraus geprügelt haben? "Ganz tief bin ich wütend darauf, dass ich als Kind nicht wütend sein durfte/sollte", erklärt sie und meint, da gäbe es eine Menge Wut nachzuholen. "Ganz aktuell sind das einfach klassisch enttäuschte Erwartungen oder wenn ich mich von irgendwem ungerecht behandelt fühle. Dann werde ich auch schnell sauer", zählt Marie weiter auf. 

Auch gesellschaftliche Ungerechtigkeiten wie "das Patriarchat, die Klimakrise, wie Europa mit Geflüchteten umgeht" machen sie sauer, erklärt Marie. Doch Marie ist überzeugt davon, dass das Herauslassen ihrer Wut dabei helfe, sie auch bei ihrem Sohn zu akzeptieren, dessen Wut "noch so herrlich pur, echt, laut und wild aus ihm herauskommt". 

Verwendete Quelle: instagram.com

Dieser Artikel erschien ursprünglich auf GALA.de.

spg

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