VG-Wort Pixel

Gründe für weniger Perfektionismus 5 alternative Ideen für gute Vorsätze in Familien

Eine Frau mit langen dunklen Haaren macht mit ihren Händen das Time-Out Zeichen
© file404 / Shutterstock
Die klassischen guten Vorsätze arten schnell in Stress aus. Weg damit, fordert unsere Autorin und hat euch fünf alternative Ideen mitgebracht, die euch entspannter ins neue Jahr starten lassen. 

Die ersten Tage des neuen Jahres sind oft geprägt von guten Vorsätzen und reichlich Elan. Doch spätestens wenn das erste Kind wieder nächtelang nicht durchschläft oder eine hartnäckige Erkältung aus der Kita die ganze Familie lahmlegt, sind die Vorsätze schnell verworfen. Zurück bleibt ein blödes Gefühl oder vielleicht sogar der Gedanke, versagt zu haben. Schluss damit, findet unsere Autorin. 

Wir leben nun das dritte Jahr in Folge inmitten einer Pandemie – Warum stressen wir uns immer noch mit Abnehmkuren oder anderen Perfektionierungsansätzen? Haben Eltern nicht schon genug geleistet in den letzten Jahren? Für mich ist das mit einem klaren "Ja" zu beantworten. 

5 Ideen für gute Vorsätze

Natürlich gibt es auch Vorsätze, die nicht gleich in Stress ausarten. Den Fokus auf einen dieser Wünsche zu legen, ohne ihn krampfhaft zu verfolgen, könnte ein deutlich wohltuender Ansatz sein:

  1. Mehr Zeit mit Freund:innen verbringen: Und wenn es nur ein Kaffee aus der Thermoskanne ist, wenn ihr sowieso auf dem Spielplatz seid. 
  2. Mehr Zeit für euch selbst: Einmal alle zwei Wochen ein ausgiebiges Date mit der Badewanne und einem Buch? Bittet eure/n Partner:in darum und revanchiert euch dafür genauso alle zwei Wochen.
  3. Einfach mal weniger streng mit euch sein: Bestellt Essen, kocht Pommes zum Mittag oder verlängert die Fernsehzeit am Wochenende. Es gibt ausreichend Situationen, in denen ihr funktionieren müsst. 
  4. Hilfe annehmen: Freund:innen und Familie bieten an, auf eure Kinder aufzupassen? Nehmt das an und wenn es nur bedeutet, dass ihr euch in Ruhe eine Tasse Tee machen und duschen gehen könnt, während jemand mit eurem/r Kleinen spielt. Sind eure Kinder schon älter, bietet sich vielleicht auch mal wieder ein Kino- oder Restaurantbesuch an. 
  5. Tauscht euch ehrlich aus: Es gibt keine Familie, in der jeden Tag alles perfekt abläuft. Erzählt von euren "Missgeschicken" oder den Sachen, an denen ihr verzweifelt. Vielleicht bekommt ihr hilfreiche Tipps, oder ihr erfahrt einfach, dass ihr damit nicht allein seid und könnt einmal kurz den Frust abladen. 

Wenn ihr Lust habt, euch weiter zu diesen Themen auszutauschen: Schaut einmal in unserem Urbia-Forum vorbei. 

ELTERN

Mehr zum Thema