VG-Wort Pixel

Kinotipp "Gayby Baby" Regenbogenfamilie: Wie denken eigentlich die Kinder darüber?

Ein Kind, zwei Mütter oder zwei Väter – eine Regenbogenfamilie. Ob dieses Familienmodell Kindern schadet oder nicht, darüber wird viel diskutiert. Und jeder hat dazu seine eigene Meinung. Aber wenn jemand dazu überhaupt etwas sagen kann, dann sind es die Kinder. Im Dokumentarfilm "Gayby Baby" kommen sie zu Wort.
Kinotipp "Gayby Baby": Regenbogenfamilie: Wie denken eigentlich die Kinder darüber?
© www.gaybybaby-film.de

Während Gesellschaft, Politik und sogar die Wissenschaft noch über die Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften diskutiert, ist die schwul-lesbische Community schon viel weiter. Die Zahl der Kinder, die in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften und Ehen aufwachsen, steigt. Regenbogenfamilien sind besonders in Großstädten nichts Ungewöhnliches mehr. Doch was denken eigentlich die Kinder über ihr Leben mit zwei Mamas oder zwei Papas? Schlagen Sie sich mit anderen Problemen herum als andere Kinder? In "Gayby Baby" lassen die Regisseurin Maya Newell und die Produzentin Charlotte Mars die Kinder zu Wort kommen. Aus der Perspektive der Kinder erzählt, ist der australische Dokumentarfilm eine intime und humorvolle Erzählung über vier Kinder und ihre Regenbogenfamilien. Allein unter Frauen versucht Gus (10) für sich herauszufinden, was es bedeutet, ein Mann zu sein. Ebony (12) sucht ihre Stimme als Sängerin und einen Ort, wo ihre Regenbogenfamilie akzeptiert wird. Matt (11) fragt sich, wie der Gott, an den seine lesbischen Mütter glauben, diese gleichzeitig in die Hölle verdammen kann und Graham (11) kämpft mit einer Leseschwäche und mit dem Umzug der Familie nach Fidschi, wo Homosexualität gesellschaftlich nicht akzeptiert ist.

Mehr Informationen zum Film und Kinotermine in Deutschland erhaltet Ihr unter www.gaybybaby-film.de.


Neu in Familie & Urlaub