Emotionale Worte
 
Papa packt aus: "Was ich gerne gewusst hätte, bevor ich Vater wurde"

Man kann sich noch so oft vorstellen, wie es ist, Vater zu werden – wenn man erst einmal Papa ist, kommt doch alles ganz anders! Jetzt findet ein Vater emotionale Worte, um seine Rolle zu beschreiben.

Vater und Tochter
iStock, bernardbodo
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Der Mensch neigt dazu, sich vorschnell ein Bild von jemandem und etwas zu machen. Sehen wir die Geschäftsfrau im Fahrstuhl, sehnen wir uns ihr erfolgreiches Leben herbei – ohne zu wissen, ob sie wirklich glücklich ist. Wir beobachten den Papa mit seinem Kind und denken, so schwer wird die Elternrolle schon nicht sein – ohne zu wissen, welche Verantwortung damit einhergeht.

Es gibt Dinge im Leben, die können wir eben nicht nachfühlen, bis wir sie selbst erlebt haben. Aus genau diesem Grund hat ein Vater nun eine Video-Botschaft an alle werdenden Eltern aufgenommen – mit einer Liste von Dingen, die er gerne gewusst hätte, bevor er Papa geworden ist.

Denn Kier ist ohne Zweifel glücklicher Vater einer kleinen Tochter. Auf seinem Video-Blog berichtet der Experte für psychische Gesundheit mit Humor über das Familienleben. Damit begeistert er Tausende Follower – und auch seine Freunde scheinen immer wieder neidvoll auf seine Papa-Rolle zu blicken. Einen Satz hört Kier immer wieder: "Ich kann es kaum erwarten, Vater zu werden!". Und genau diesen möchte er jetzt ein für alle Mal klarstellen.

Es ist schwer!", beginnt der Papa das Video und meint nicht das Gewicht seiner Tochter auf dem Arm. "Es entlarvt Dinge über dich, die du selbst nicht einmal wusstest", erzählt Kier, "es bringt all deine Unsicherheiten zum Vorschein!“.

Papa zu sein, bedeutet an sich selbst zu arbeiten



Vor allem möchte der Papa aber auf die emotionale Verpflichtung aufmerksam machen, die man in dem Moment eingeht, in dem sein eigenes Kind geboren wird. Man möchte es beschützen und lieben. Und man möchte eine glückliche Familie haben. Genau diese sieht man in Kiers Videos – doch er stellt klar: "Ihr seht das, weil wir da immense Arbeit reinstecken!“

Die Zuschauer bekommen die eine Seite zu sehen – die definitiv wunderschön ist – doch sie sollten die Kehrseite nicht missachten. Deswegen will Kier alle werdenden Mamas und Papas ermuntern, sich erst einmal mit sich selbst zu beschäftigen, mit der eigenen Vergangenheit und vielleicht sogar Traumata. Denn erst wer sich selbst und seine Wunden heilt, mit sich im Reinen ist, kann sich der Aufgabe stellen, eine eigene Familie zu gründen.

Am Ende des Videos fasst der Papa seine Botschaft in einem schönen Vergleich zusammen: "Für die, die denken, sie könnten einfach Wasser über Frau und Baby kippen und über Nacht würde eine glückliche Familie herauskommen – das ist kein Haferbrei!

Dieser Artikel ist zuerst erschienen bei BRIGITTE.de.
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