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Bewegungsspiele Sackhüpfen: Anleitung und Tipps für den Kinderklassiker

Kinder spielen draußen Sackhüpfen
© Robert Kneschke / Shutterstock
Sackhüpfen ist ein Hit auf Kindergeburtstagen und bringt Kinder in Bewegung. Hier findest du Tipps für die Gestaltung des Spiels und für mehr Abwechslung.
  • Spieler:innen: mindestens zwei
  • Alter: ab vier Jahren
  • Anlass: Kindergeburtstag, Gartenfest, Sportfest, Spiele für Kinder
  • Zubehör: ein Sack pro Mitspieler oder Team (zum Beispiel Jutesäcke oder alte Bettbezüge, Müllsäcke reißen meist zu schnell)
  • Dauer: fünf bis zehn Minuten
  • Aufsicht erforderlich: ja

Vorbereitung fürs Sackhüpfen

Sackhüpfen ist ein absoluter Klassiker der Geburtstagsspiele. Es macht Spaß, bringt die Kinder in Bewegung und bietet die Gelegenheit für einen sportlichen Wettkampf. Kinderspiele wie Sackhüpfen werden nie langweilig und eignen sich für kleine und größere Kinder. Die Strecke mit Start- und Ziellinie ist zudem sehr flexibel in der Gestaltung.

Zudem ist Sackhüpfen absolut einfach in der Umsetzung. Die Startlinie könnt ihr mit einem Seil oder Stock kennzeichnen, zudem sollte die Route für alle verständlich sein. Mit Kegeln oder anderen Markierungen kann die Strecke deutlich gemacht werden. Aber auch ohne Markierungen lässt sich eine Startlinie und ein entferntes Ziel (zum Beispiel ein Baum oder das Ende des Gartens) als Rahmen setzen.

Wichtig ist, dass jede Teilnehmer:in einen Sack für sich beanspruchen kann. Das können Jutesäcke oder alternativ auch alte Bettbezüge oder Hüpfsäcke aus Plastik sein. 

Sackhüpfen in vier einfachen Schritten

  1. Jutesäcke verteilen: Vor Beginn steigen die Kinder in die Jutesäcke. Jeder Sack sollte ungefähr auf Hüfthöhe der Kinder enden und dort mit den Händen festgehalten werden. Kleine Kinder können die Jutesäcke nochmal umschlagen, um einen besseren Halt zu finden.
  2. Start: Geburtstagsspiele benötigen eine Unparteiische, die für einen fairen Ablauf sorgt. Diese Rolle kann einer der Erwachsenen ausfüllen. Nachdem Ziel- und Spiellinie markiert sind, stellen sich alle Kinder startbereit an der Startlinie auf. Die Unparteiische gibt nun das Signal, welches das Spiel startet.
  3. Hüpfen: Jetzt setzen sich die Kinder mit ihrem Sack in Bewegung und versuchen, so schnell wie möglich zum Ziel zu hüpfen. Die Kinder werden wahrscheinlich ab und zu hinfallen, deshalb unbedingt auf weichen Untergrund achten. Eine weiche Wiese eignet sich perfekt. Außerdem rutschen die Säcke beim Hüpfen gerne mal runter. Erst wenn die Kinder die Hüpfsäcke wieder richtig auf Hüfthöhe gegriffen haben, dürfen sie weiter zum Ziel hüpfen.
  4. Sieger: Wer zuerst das Ziel erreicht, hat das Sackhüpfen gewonnen. Am Ziel können schon Süßigkeiten oder andere Belohnungen als Anreiz aufgestellt sein. Die Erwachsenen dürfen die Kinder beim Spiel natürlich lautstark anfeuern.

Drei weitere Tipps zum Sackhüpfen

  • Staffel: Falls beim Kindergeburtstag besonders viele Kinder zusammenkommen, kann Sackhüpfen auch als Staffel gespielt werden. Dazu bildet ihr einfach zwei oder mehr Teams mit gleicher Anzahl an Teilnehmer:innen. Es tritt immer nur ein Kind pro Team an. An einer festgelegten Abholstation wartet dann der nächste Teilnehmer auf seinen Einsatz. Die Jutesäcke können einfach an den nächsten Teilnehmer weitergegeben werden.
  • Faires Spiel: Sackhüpfen eignet sich für vierjährige als auch für zwölfjährige Kinder. Damit es fair bleibt, sollten insbesondere bei der Staffel immer ungefähr gleichaltrige Kinder gegeneinander antreten.
  • Eierlauf: Für ältere Kinder kann Sackhüpfen auch mit Eierlaufen kombiniert werden. Dafür nimmt jeder Teilnehmer einen Löffel in die Hand, auf dem das Ei balanciert wird. Beim Eierlauf darf das Ei nicht auf den Boden fallen, sonst muss das Kind wieder von der Startlinie beginnen. Die Ziellinie muss mit Ei und Sack überquert werden. In der etwas leichteren Variante kann die erste Hälfte der Strecke als normales Sackhüpfen stattfinden. Dann holen sich die Kinder an einer Abholstation Löffel und Ei und hüpfen weiter.

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ELTERN

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