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Handeln – jetzt! Unterschreibt unsere Petition gegen Diskriminierung von Eltern im Job!

Gleiches Recht für alle
© Gruner + Jahr
Mit dieser Petition wollen wir unser Anliegen offiziell beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags einreichen. Unterstützt uns dabei, unterschreibt unsere Petition zur Änderung des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG). 

ELTERNfamily, ELTERN, BRIGITTE und die Initiative #proparents fordern: Elternschaft muss als Diskriminierungsmerkmal ins AGG!

Wir fordern den Bundestag und den Bundesrat dazu auf, das Diskriminierungsmerkmal „Elternschaft“ in § 1 des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) aufzunehmen bzw. eine Ergänzung des AGG auf den Weg zu bringen – z.B. nach dem österreichischen Vorbild, wonach in der Arbeitswelt niemand „auf Grund des Geschlechtes, insbesondere unter Bezugnahme auf den Familienstand oder den Umstand, ob jemand Kinder hat, unmittelbar oder mittelbar diskriminiert werden darf (§ 4 GlBG).

Unterzeichnet darum bitte bis zum 31. Mai 2021 unsere Petition #GleichesRechtfürEltern!
Kommen 50 000 oder mehr Stimmen zusammen, reichen wir unser Anliegen beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags ein.


20 Millionen Eltern in Deutschland legen durch Sorgearbeit und Erziehung ihrer Kinder den Grundstein für die langfristige Weiterentwicklung und Funktionsfähigkeit von Gesellschaft, Staat und Wirtschaft. 80 Prozent dieser Eltern sind erwerbstätig und erwirtschaften einen erheblichen Teil des Bruttoinlandsproduktes beziehungsweise der Steuereinkünfte.

Die Wertschätzung, die Eltern aufgrund dieser tragenden, verantwortungsvollen und vielschichtigen Rolle zukommen muss, spiegelt sich jedoch nicht in den aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen wider, insbesondere im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Kündigungen am ersten Tag nach der Elternzeit, kein gleichwertiger Arbeitsplatz und weniger Gehalt beim Wiedereinstieg, abwertende Bemerkungen von Vorgesetzten bei Fehlzeiten aufgrund eines kranken Kindes – diese Fälle sind keine Seltenheit, sondern alltägliche Lebensrealität.

Die Rechte erwerbstätiger Eltern werden insbesondere im Mutterschutzgesetz (MuSchG) und im Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz (BEEG) geregelt. Diese Gesetze beinhalten jedoch keinen allgemeinen, langfristigen und konkreten Schutz vor Benachteiligungen. So bezieht sich das MuSchG nur auf den Zeitraum Schwangerschaft und Stillzeit. Das BEEG regelt zwar den Zeitraum Elternzeit – jedoch hauptsächlich Rahmenbedingungen, wie z.B. Elternzeit-Anmeldung und Fristen. Benachteiligungen während der Elternzeit stehen nicht im Vordergrund, die hochsensible Phase des Wiedereinstiegs wird vollends ausgeklammert. Ein allgemeiner Schutz, ausgestaltet als „Allgemeinklausel“, die jegliche Benachteiligungen von Müttern und Vätern im Job verhindert und sanktioniert, fehlt.

Daher sagen wir: Eltern als Arbeitnehmer dürfen nicht einfach achtlos abgehängt werden. Die Zeit ist reif für ein klares Bekenntnis zum besseren Schutz von Eltern in der Arbeitswelt, umgesetzt durch die Aufnahme der Elternschaft als Diskriminierungsmerkmal in das AGG.

Gleiches Recht für alle
© Gruner + Jahr

Unterzeichnet darum bitte bis zum 31. Mai 2021 unsere
Petition #GleichesRechtfürEltern!

Kommen 50.000 oder mehr Stimmen zusammen, reichen wir unser Anliegen beim Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags ein. Mehr Infos und Hintergründe gibt es auf www.brigitte.de/elternrechte und www.proparentsinitiative.de


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