Eine ganz normale Mama
 
10 ungelöste Rätsel des Familienalltags

Dass wir Eltern zumindest in den ersten Jahren in einer Art Parallelwelt leben, darüber hatte ich mich ja schonmal ausgelassen. Und in diesem Paralleluniversum gibt es viele ungelöste Rätsel und Fragen – von den Socken auf Partnersuche, den endlos tropfenden Kindernasen bis hin zur großen Frage, wie es manchen Eltern gelingt, doch tatsächlich VOLLSTÄNDIGE Puzzle mit 54 Teilen auf dem Flohmarkt zu verkaufen.

Nathalie Klüver

Rätsel No. 1: Wo sind die Socken hin?
Kennt Ihr das auch? Im Kleiderschrank tummeln sich lauter einsame Socken auf Partnersuche? Ich bin mir sicher: Es gibt irgendwo da draußen ein Paralleluniversum, wo die fehlenden Socken ein Leben in Saus und Braus führen.
 
Rätsel No. 2: Wieso wachen Babys immer genau dann auf, wenn man selbst die gerade die Tiefschlafphase erreicht hat?
Meine Kinder haben dieses perfekte Gespür fürs Timing auch jetzt noch mit 2 und 4 Jahren. Nachts auf Klo müssen sie grundsätzlich dann, wenn man selbst gerade so richtig tief schläft. Also so tief, dass man beim Aufgewecktwerden mit halbgeschlossenen Augen Richtung Badezimmer taumelt.
 
Rätsel No. 3: Wieso ziehen sich fast alle Kinder die Schuhe falschherum an?
Ich habe ja schon die Theorie aufgestellt, dass wir Erwachsenen es eigentlich falsch machen und die Kinder richtig. Es ist schon erstaunlich, wie vehement Kinder die Schuhe als Entenfüße anziehen. Eine Beobachtung im Kindergarten hat mir bestätigt: Es ist nicht nur eine Marotte meiner Jungs.
 
Rätsel No. 4: Wo kommt bloß die ganze Schnotter her, die aus so einer Kindernase tropft?
Das ist etwas, was einem vor der Geburt des Kinder keiner erzählt: Wie so eine Kindernase laufen kann. Ein nimmerstoppender Quell an Rotz und Schnotter. Unermüdlich fließend, kaum weggewischt, schon wieder da. Wie passt dieser ganze Rotz in so einen kleinen Kinderkörper?!

Rätsel No. 5: Wieso interessieren sich Kinder erst dann für ein Spielzeug, wenn andere es gerade benutzen?
Kennt Ihr, das Phänomen, oder? Ein Spielzeug liegt seit Wochen unbenutzt in der Ecke – doch kaum nimmt es der kleine Bruder in die Hand, will der Große es auch auf einmal haben. Ganz dringend muss das sein. Unbedingt jetzt. Auch zu beobachten auf den Spielplätzen der Stadt.
Vollständige Puzzle, dahinrasende Zeit, Mäkeln beim Essen: Das Leben  mit Kindern ist immer für eine Überraschung gut

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