Fips & ich
 
6 Tipps zum Schichtwechsel: Vom Einschlafen mit Mama zum Einschlafen mit Papa

Ich habe schon einmal darüber geschrieben, dass bei uns inzwischen der Fipspapa zum Bettritualisten geworden ist. Doch weil sich gerade die Fragen häufig, wie genau wir diesen Wechsel bewerkstelligt haben, will ich euch noch mal unsere Tipps & Tricks zusammenfassen.

Blog Der kleine Brandenburger, Schichtwechsel
iStock, nedomacki

Aber von vorn: Wir, bzw. Fips und ich, schlafen im Familienbett. Das abendliche Einschlafritual war hier fast 12 Monate reine Mamasache. Fips ist von Geburt an fast immer an der Brust eingeratzt und solange ich in Elternzeit war, war das ja auch kein Problem.

Mehr oder weniger. Denn es wäre schon mal nett gewesen, abends nicht anderthalb bis drei Stunden horizontal im Schlafzimmer zu verbringen, sondern vielleicht auch mal etwas Zeit für mich zu haben. Aber nach dem Motto „Don’t change a running system“ lief es eben so: Abend, Mama, Brust, Schlaf. Aufwachen, immer noch Abend, wieder Mama, wieder Brust, wieder Schlaf. Und so weiter.

DON’T TOUCH A RUNNING SYSTEM? OOOH DOCH!
Die Umstellung kam bei uns mit dem Mittagsschlaf bei der Tagesmutter: Obwohl die Eingewöhnung sonst sehr gut lief, war der Mittagsschlaf nämlich eine kribbelige Kiste. Pennen ohne Milch? Fips wusste nicht, wie das gehen sollte und war auch nicht sehr gewillt, es auszuprobieren.

Um schlechte Vibes im Tagesmama-Schlafsaal zu vermeiden, stillte ich dort zwei Mal in den Schlaf. Beim dritten Versuch (ohne Brust nun) übergab sich mein sonst so entspannter Fips vor Aufregung und Rabäh. Guter Rat musste her, denn das Ende der Elternzeit näherte sich und bald musste Fips mittags ohne mich schlafen.

Sprich: Papas Stunde hatte geschlagen. Und damit nicht nur Fips, sondern auch der Fipspapa und ich mit der Umstellung möglichst stressfrei klarkommen konnten, gab uns die Tagesmama in einem Rotz- und Tränengespräch eine Handvoll sehr hilfreicher Tipps.

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