Titantinas Ideen
 
Alltagsgeschichten: Die 3. Schwangerschaft

Das Gefühl der Zustimmung auf die Frage: "3. Kind ja oder nein" war im Hause titantina auf beiden Seiten stark, jedoch mit rational begründeten Einschränkungen behaftet. Zweifel machten sich breit, und ich war mir plötzlich nicht mehr so sicher, ob ich tatsächlich den multiplen Belastungen einer Mutter, die Haushalt, riesigen Garten, Kinderbetreuung und zeitintensive Hobbys unter einen Hut bringen wollte, standhalten könne

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Ein Schulkind, welches in seiner Selbständigkeit kaum zu übertreffen war, auf der anderen Seite ein Kleinkind, das sich inmitten der Trotzphase befindet und uns nach wie vor die Nächte raubte, und plötzlich war da noch ein Baby, das sich auf den Weg machte. "Würde ich das alles schaffen?" so mein erster Gedanke, und "Wie werden wir am besten die Kindergarteneingewöhnung organisieren, wenn zum selben Zeitpunkt das Baby kommt?"

Oder sollten wir doch besser den Kindergarteneinstieg auf einen späteren Zeitpunkt verschieben, was wäre dann aber mit den "freien" Vormittagen?

Fragen über Fragen, und die Schwere und körperliche und psychische Last der Frühschwangerschaft, wie ich sie von meinen vorherigen insgesamt 4 Schwangerschaften noch nicht kannte, überschatteten die ersten 10 Wochen. Erschöpfung, emotionale Schwankungen vergleichbar mit depressiven Phasen und Übelkeit von frühmorgens bis spät verstärkten meine Zweifel noch zusätzlich, und ich fühlte mich matt und absolut nicht belastbar. Der Rat der Ärztin:" Warten wir noch ein paar Wochen, das könnte an der hormonellen Umstellung liegen", ließen in mir einen Hoffnungsschimmer aufkeimen, und schön langsam kam ich wieder zu Kräften, indem ich mich an extrem heißen Sommertagen schonte und das Nichtstun zelebrierte.
Und siehe da, ...

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