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Ich gebäre Als Hebamme in Entwicklungsländern: Ein Erfahrungsbericht

Baby in Afrika
© Agarianna76
Anna-Elisabeth war als junge Frau ungefähr zwei Jahre lang in verschiedenen Ländern des Globalen Südens als Geburtsbegleiterin und Hebamme tätig. Dies ist ein kurzer Bericht über ihre Erfahrungen.

Ich wuchs in einem sehr religiös geprägten Elternhaus auf. Den Traum, in der medizinischen Misssionshilfe zu arbeiten, hatte ich schon seit meiner Jugend.

Nach meinem Schulabschluss besuchte ich die Jüngerschaftsschule der Organisation Youth with a Mission. Dann absolvierte ich die Ausbildung zur Krankenschwester in Deutschland. Lange war ich unsicher, ob ich lieber Krankenschwester oder Hebamme werden wollte. Ich entschied mich dann für den Beruf der Krankenschwester, weil ich diese Fähigkeiten in einem weiteren Rahmen einsetzen konnte.

Dennoch war es mir schon immer ein Herzenswunsch, mit Müttern zu arbeiten. Ich wollte ihnen eine gute, selbstbestimmte Begleitung bieten, gerade auch rund um die Geburt. Denn Geburten sind etwas Besonderes. Rückblickend sollen sie gute Momente sein; gute Momente mit guter Unterstützung.

Den Traum, in der medizinischen Missionshilfe zu arbeiten, hatte ich schon seit meiner Jugend. Nachdem ich meine Ausbildung abgeschlossen hatte, wollte ich deshalb unbedingt ins Ausland.

Ich wollte helfen. Etwas Sinnvolles tun. Einen Unterschied machen.

Ich dachte, ich könnte die Welt positiv verändern.

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