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Pups Kacka Kotz Attachment Parenting – Ist das wirklich was für mich?

Blog Pups Kacka Kotz, Attachment Parenting
© damircudic / iStock
Während meiner Schwangerschaft habe ich mir ganz wenig Gedanken darüber gemacht, welcher Erziehungstyp ich sein möchte. Ich wusste nur eins: dieses ganze „bedürfnisorientiert“ sollte mir gestohlen bleiben. Tja, ein paar Hormone später wälzte ich Bücher wie „Mein kompetentes Baby“, „Artgerecht“ und „Geborgen wachsen“.

Und ja, ich habe mich mit dem Thema „attachment parenting“ ganz intensiv auseinander gesetzt. Bin ich das wirklich?

Ich habe mal darüber nachgedacht, wie ich eigentlich erzogen wurde. Um ehrlich zu sein, ich konnte keinen „exakten“ Erziehungsstil feststellen. Aber das geht vermutlich vielen Erwachsenen so. Wie soll man auch als Kind wissen, nach welchen „Regeln“ und „Methoden“ man selbst erzogen wird. Also dachte ich zunächst darüber nach, was ich meinem Kind mit auf den Weg geben möchte: der Umgang mit Geld, immer ehrlich sein, nicht aufgeben, wenn es kompliziert wird. Gut und schön, aber das sind sind keine Erziehungsmethoden.

Durch Zufall las ich einen Artikel einer Bloggerin, die ihre Kinder nach dem „attachment parenting“ Prinzip erzieht. Und zum ersten Mal habe ich mich intensiv damit auseinander gesetzt, was es eigentlich bedeutet, ein Kind bindungs- und bedürfnisorientiert zu erziehen. Und auf einmal wurde mir klar, dass ich das ganze Thema völlig zu unrecht vorverurteilt hatte. Übrigens auch eine Sache, die ich unserem Sohn mit auf den Weg geben möchte: sei niemals voreingenommen und mache Dir immer selbst ein Bild. Tja, da muss ich wohl noch ein bisschen an mir selbst arbeiten.

Was ist dieses „attachment parenting“ eigentlich?
Googelt man diesen Begriff, kommt man schnell auf den Blog geborgen-wachsen.de von Susanne. Deren Buch habe ich im Übrigen gelesen und war beeindruckt. Sie erklärt recht gut, was attachment parenting eigentlich genau bedeutet. Diese Erziehungsmethode soll die Bindung zwischen Mutter und Kind durch sieben Säulen stärken. Die Erfinder des attachment parenting nennen das die 7 Baby-B’s: Bonding nach der Geburt, Stillen (breastfeeding), Tragen (babywearing), Familienbett (bedding close to baby), nicht schreien lassen (belief in babys crying), kein Schlaftraining (beware of baby training) und Balance zwischen Babys und Mamas Bedürfnissen (balance and boundries).

Dumm nur, dass bei mir schon mal zwei Dinge wegfallen: 

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