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Milchtropfen Baby spielt beim Stillen mit der Brustwarze

Baby spielt beim Stillen mit der Brustwarze
© Pixabay
Komm, du kennst das doch sicher auch: Du stillst dein Baby und nebenan wird die freie Brustwarze mit Daumen und Zeigefinger bearbeitet, gezwirbelt, gedreht und sonstwie durch den Fleischwolf gezogen. Gibt es eine Erklärung für dieses Zuppeln? Und wie, um Himmels Willen, geht es wieder weg? Gibt es irgendwelche Alternativen? Das erfährst du im folgenden Beitrag.

Baby spielt beim Stillen mit der Brustwarze
Ich erinnere mich noch genau, als das mit dem Zuppeln losging. Mein Baby fuhr mit seiner kleinen Hand ganz grobmotorisch über meine Brust. Es wirkte wie ein unkoordiniertes Streicheln.
Links und rechts auf meinen Brüsten sitzen zwei Melanome – wie große Leberflecken. Da strich mein Baby eines Abends zufällig drüber und war begeistert davon. Es war höchst fasziniert, was es da gerade entdeckt hatte.
Ich machte mir nichts aus dieser für mich relativ kleinen Entdeckung. Ich sah mir das Schauspiel an, war entzückt von dieser Süßigkeit und kuschelte mich weiter an meinen kleinen Spatz heran.

Gewöhnung
So ergab es sich, dass mein Sohn jedes Mal beim Stillen meine Melanome erkundete, streichelte, zupfte usw.
Mit der Zeit bemerkte ich, dass das ganz schöne Schmerzen verursacht. Nämlich dann, als mein Baby anfing, meine Melanome aufzukratzen. Es war nicht böse gemeint. Es beruhigte ihn. Er spürte einfach nicht den Schmerz, den ich spürte. Also machte er weiter mit dem Kratzen, während ich nun verzweifelt versuchte, es zu unterbinden.
Das funktionierte mal so, mal so. Die freie Brust war zugedeckt, das Melanom auf der anderen Brust deckte ich mit meiner Hand ab, manchmal war auch ein Pflaster drauf, weil es geblutet hatte.

Alternative gesucht und gefunden
Das fand Minimi manchmal aber nicht so toll, weil er ja nichts mehr zum Kratzen hatte und ging wieder auf die Suche, indem er mit seinem Ärmchen herumfuhrwerkte… und dabei über die freie Brustwarze strich. Minimis Zuppel-Alternative war gefunden! Und ich Dödel ließ es zu. Tat ja nicht weh. Störte mich auch nicht. Ja. NOCH nicht!
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