Mama steht Kopf
 
Being (not) a Soccer-Mom

Da sitze ich nun. Irgendwo mitten im saftig-grünen Hessen. Irgendwo auf dem Dorf, zwanzig Auto-Minuten von zu Hause entfernt. Noch scheint mir die Sonne auf’s heute besonders müde Gesicht und ich habe gerade nix Besseres zu tun, als diese Zeilen hier zu schreiben.

Blog Mama steht Kopf Soccer-Mom
iStock, hyejin

Und meine zwei Räubertöchter, die „Rotzgören“, „Wald- und Wiesen-Mädchen“, die beide so not Prinzessinnen sind, zu beobachten. Und selbstverständlich beide davon abzuhalten sich zu treten, hauen oder im worst case gegenseitig mit Schlamm einzuseifen. Offensichtlich hatte es hier nämlich zuvor geregnet.
Ein paar Kilometer entfernt wütet noch -oder möglicherweise schon- ein tosender Sturm mit starkem Regen, hab‘ ich mir berichten lassen. Und es bleibt somit zu hoffen, dass aus der frischen Brise, welche mir gerade penetrant gegen den rausblitzenden Rücken (T-Shirt is‘ mal wieder zu kurz) und um die Ohren pustet, nicht noch mehr wird.
Mit den anderen Fussball-Muttis unterhalten? Heute Fehlanzeige! 

Das würde ich gerade sehr gerne, schließlich mag ich doch sie Alle! Doch im Gegensatz zu mir haben die meisten davon eben nur ein Kind, welches gerade schwer beschäftigt dem Leder hinter her hechtet. Auszeit für die Mamis! Doch not for me ;)

Ich dagegen sitze gute hundert Meter entfernt bei der Rutsche! 
Denn eigentlich verbringe ich die meiste Zeit zwar am Fussballplatz, aber genau genommen am dortigen „Spielplatz“, sofern immerhin vorhanden. Abseits vom Geschehen. Im „Aus“. 

 

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