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Besitz macht unglücklich

Kinder sind ja die wahren Lehrmeister des Lebens. Durch meine Kinder jedenfalls habe ich so manche tiefe Wahrheit des Lebens gut spürbar erlernt . Heute: Besitz macht unglücklich!

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Heute ist ein ganz normaler Donnerstag. Wobei: Nein, eigentlich ist heute ein besonders entspannter Donnerstag. Denn: Wir haben nichts vor. Die Kinder haben kein Nachmittagsprogramm. Keiner ist verabredet, keiner hat Musikunterricht, keiner muss irgendwann irgendwo hingebracht oder wieder abgeholt werden. Es ist sogar ganz besonders entspannt, weil ich unseren Hamburger Knirps (4) schon richtig früh aus der Kita abgeholt habe und wir alle schon zuhause sind, als der große Bruder (6) um 15 Uhr aus der Schule nach Hause kommt.

 Wir trinken Chai Tee, wir essen Äpfel und jeder geht so seinen Geschäften nach, als auf einmal der Hamburger Jung mit seinem prall gefüllten Brustbeutel ins Wohnzimmer platzt: „Können wir heute zur Bank gehen? Ich will mein Geld wegbringen.“ Klar können wir, denke ich mir. Ein kleiner Ausflug ist doch nett. Mal nichts vorhaben ist zwar schön, aber um nur zuhause rumhängen ist der  Nachmittag dann doch zu lang. Also klar, warum nicht. Machen wir doch einen gemütlichen Spaziergang zur Bank und bringen endlich das Ersparte weg.

Alles ist gut.

Wir ziehen uns zufrieden und ohne jede Hektik die Jacken an.

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