Wellness Alarm
 
Besser Laus drauf als Wurm drin

Vergangene Woche bekam ich ein ganz besonderes Geschenk einer Freundin, die auch Mama ist. Dank diesem außergewöhnlichen Mitbringsel duftet nun unsere gesamte Familie wie eine kunterbunte Frühlingswiese, vor allem hinter den Ohren.

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iStock, CUTWORLD

Wir riechen sogar so betörend, dass mein Mann abends aufgrund des Wohlgeruches, der aus dem benachbarten Gitterbett zu ihm hinüberweht, nicht einschlafen kann. Auch die provisorisch gebaute Geruchs-Mauer aus Kopfkissen bringt nicht den gewünschten Erfolg beziehungsweise den ersehnten Schlaf.

Dabei stammt die wundersame Gabe nicht aus einer Parfümerie, sondern aus der heimischen Dorf-Apotheke. Auch trägt die freundliche Schenkung keinen besonders wohlklingenden Namen wie es sich eigentlich für einen solch berauschenden  Duft geziemt. Weder „Romance“, noch „Escape“ oder „Fleur“ wurde als Name gewählt. Wobei alle drei hervorragend passen würden, besonders „Escape“. Auch an der Schönheit des Flacons ließe sich noch das ein oder andere optimieren. Marketing ist alles! Da kann man sich schon mal ein Beispiel an Kenzo und Co nehmen. Aber leider erwiesen sich die Hersteller des geschenkten Duftes als absolute Dilettanten, marketingtechnisch gesehen. Und das ist schade, denn der Duft kann so einiges und ist multipel einsetzbar – selbst als Raum-Zerstäuber oder als der neue „bed and body mist“. Aber was nutzen die mannigfaltigsten Aromen, wenn die Verpackung eine Katastrophe und der Name an Plumpheit kaum zu überbieten ist: Bei „Lausschreck“ lockt man wahrlich niemanden hinter dem Ofen hervor.

Amsel-Ei, Hühner-Ei, Straußen-Ei? Gefahr ist in Verzug!
Aber von vorne: Der Stenz kam diese Woche mit den Worten vom Kindergarten nach Hause: „Mein Freund hat Eier. Deshalb wurde er heute schon ganz früh vom Kindergarten abgeholt.

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