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BloggerMumof3Boys Ich bin (k)eine „schlechte Mutter“ & mir geht’s gut damit – Working Mom und keine Selbstaufgabe

Bloggermumof3boys, Working mum
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Zugegeben, es ist ein bißchen vereinfacht und paraphrasiert. Aber mir passiert das, was so vielen Eltern bzw. in diesem Fall hauptsächlich Müttern widerfährt. Sowohl im wahren Leben als auch auf Social Media werde ich be- und verurteilt dafür, wie ich als Mutter bin. 

Ich bin eine „schlechte Mutter“, die „egoistisch“ ist und „ihre Kinder nicht liebt“. Vorweg, letzteres stimmt nicht. Ich liebe meine Kinder, auch, wenn es Momente gibt, in denen ich sie inklusive ihres Vaters auf den Mond schießen könnte.

Schlechte Mutter, gute Mutter

Gesellschaftlich erscheint mir an Mütter ab Schwangerschaft eine immense Erwartungshaltung gerichtet zu werden. Die Schwangere soll strahlen, jede Sekunde die Schwangerschaft genießen und bitte nicht zunehmen und auf keinen Fall jammern. Schwanger war ich nie gern, ich freute mich aber jeweils auf das Baby. Dann ist die Erwartung, dass die Geburt vaginal funktioniert, ein Kaiserschnitt wird oft als Versagen gewertet. Ich möchte niemandem die eigene Wahrnehmung absprechen, auch, wenn ich es traurig finde, dass die Leistung nicht gewürdigt wird. Aber andere Menschen haben da nicht zu urteilen. In der Hinsicht habe ich mit drei Kaiserschnitten, wovon der letzte ein primärer, also eine geplante Sectio war, sowieso versagt. Dass ich gewollt nie gestillt habe, hat meinen Weg also schon deutlich gemacht: ich bin eine egoistische, schlechte Mutter.

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