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Fips & ich Bye-bye, Boobies: Abstillen mit 20 Monaten

Blog Der kleine Brandenburger, Abstillen
© Nicholas Free / iStock
Der Countdown läuft nun offiziell. Dabei hatte ich mir immer gewünscht, dass Fips sich eines Tages selbst von der Brust abwenden würde. Ein bisschen Zeit ist noch bis zum Abschied, aber dass das noch passiert, ist unwahrscheinlich.

Ich werde also abstillen. Nach 20 Monaten. Ja ja, ich sehe die schrägen Blicke: „Waaaas?? 20 Monate? Du klammerst ja ganz schön!“ und „Du hättest das längst tun müssen. Jetzt hast du den richtigen Moment verpasst. So wird dein Kind nie selbstständig!“ und „Jetzt jammer‘ nicht rum. 20 Monate sind ja wohl mehr als genug. Du willst doch deine Freiheiten haben, dann musst du auch Konsequenzen ziehen.

Tja. Die Wahrheit ist, dass mich diese Sprüche zwar verunsichern, aber das ich ihnen nicht glaube. Meine Leitlinie, wenn man es denn so nennen will, war immer die Frage, was eine Steinzeitmutter tun würde. Und abgesehen davon, dass ich zu Höhlenmenschenzeiten entweder längst wieder schwanger/frisch entbunden/längst gefressen wäre, lautet die Antwort in der Regel, dass ich Fips‘ Bedürfnis nach Nähe, Körperkontakt und auch nach Milch so gut ich kann erfülle.

KONZEPT STEINZEITMUTTER
Es ist keine Kritik an anderen Lebensmodellen (denn jeder findet den Weg, der zur eigenen Familie am besten passt): Aber mein Konzept war nie, ein praktisches Kind zu haben. 

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