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Ciao Cacao Familienalltag nicht im Griff: Vom ewigen Work-Life-Struggle

Gestresste berufstätige Mutter mit zwei kleinen Kindern
© JenkoAtaman / Adobe Stock
Vor ein paar Tagen staubte ich das Bücherregal ab. Dabei fiel mir ein Buch in die Hände, in dem ich lange nicht herumgeblättert habe. Familienalltag sicher im Griff, heißt es. Auf dem Buchcover sind eine Frau und ein kleines Mädchen abgebildet. Mit dem Kind auf dem Schoß schreibt die Frau etwas in einen übervollen Terminkalender. „Mama kriegt Woche für Woche alles gewuppt“, sagt das Bild. Und nicht nur das: Sie lächelt dabei auch noch! Denn schließlich ist sie super organisiert.

Ich habe mir das Buch vor einigen Jahren gekauft, es war kurz nach der Geburt unseres zweiten Kindes. Das Management des Familienalltags lag zum Großteil bei mir, entglitt mir aber zusehends. Als meine Tochter geboren wurde, war mein Sohn gerade 14 Monate alt. Ich hatte also ein großes und ein kleines Baby zu versorgen und der Haushalt blieb dabei ziemlich auf der Strecke. 

Morning-Run

Ich war also damals auf der Suche nach Lösungen. Und das Buch sollte sie liefern. Eines dieser „Alles im Griff-Rezepte“ lautete „Morning-Run“. Das geht so: Man stelle sich vor, in 20 Minuten schneit überraschend Besuch zur Tür herein. Was sollte bis dahin sauber genug sein, damit der Besuch nicht denkt, er sei bei Schweins gelandet? Die betreffenden Flächen und Ablagen räumt man auf und Tada! Die Schwiegereltern oder der Bofrost-Lieferservice können kommen. 

Ich fand das Buch mal nützlich. Auch dann noch, als ich schon längst wieder arbeitete. Trotz des furchtbaren Klischees auf dem Cover, das besagt, dass natürlich Muttern für den Familienalltag zuständig ist ...

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