Du und dein Kind
 
Das Kind ist im Kindergarten – was tun mit der neu gewonnen Freiheit?

Was bis vor kurzem noch kaum vorstellbar war, ist heute – Gott sei Dank – Realität. Mein Sohn ist im Kindergarten angekommen und ich habe morgens Zeit. Zeit für den Haushalt. Zeit für den Einkauf. Zeit für Erledigungen. Aber vor allem: Zeit für mich. Nach knapp vier Jahren als Vollzeit-Mama, bin ich ehrlicherweise sehr dankbar etwas Abstand zu diesem 24 Stundenjob zu bekommen.

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iStock, Pekic
Ich vertraue den Erziehern/innen im neuen Kindergarten meines Sohnes vollkommen, denn ich fühle ihre Liebe zu den Kindern. Ich spüre die Begeisterung für ihren Beruf und sehe, wie mein Sohn dort aufblüht. Ich weiß, was für eine tolle Kindergruppe sich dort gefunden hat, wie umgänglich und entspannt die Kinder sind. Ich erkenne die Vorteile, die dieser Kindergarten mit sich bringt. Es gibt wirklich nichts, was ich an diesem Kindergarten auszusetzen hätte. Und das alles, obwohl ich vorher so bewusst und sicher Kindergartenfrei mit meinem Sohn gelebt habe.

Wie lebe ich nun mit dieser neuen und vollkommen anderen Art der Freiheit?

Eine Freiheit, die sich mittlerweile Freizeit nennt die sich wirklich frei anfüllt. Mein Kind weiß ich gut betreut und somit liegt die Verantwortung in dieser Zeit nicht mehr komplett auf mir. Ich spüre wie die Last dieses 24 Stundenjobs von mir abfällt und ich Zeit nur für mich habe.

Ich kann Dinge tun, die ich seit der Geburt meines Sohnes nicht mehr getan habe. Ich kann an andere Dinge denken, als nur an mein Kind. Ich kann mich ungestört mit Freundinnen treffen, völlig entspannt und mit richtig lauter Musik die Wäsche machen. Ich kann Dinge tun, die in den letzten Jahren völlig auf der Strecke geblieben sind. Aber vor allem kann ich eins: ich kann mich um mich kümmern!

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