Die Rabenmutti
 
Das letzte Trimester der Schwangerschaft: Was piekt denn da? Und wie kann ich sanft einleiten?

266 Tage schwanger – uff! In nur 2 Wochen ist der berechnete Entbindungstermin und ich kann kaum glauben, dass dies schon das letzte Trimester sein soll. Erinnert ihr euch noch, wie ich anfangs nach meiner Fehlgeburt so oft Panik geschoben habe?

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Wie ich mich mit Hormonen, Gefühlen und Verlusten auseinandersetzen musste? Anfeindungen, aufgrund meiner Gefühle? Als wäre es gestern gewesen… Aber nein, das ist alles schon Monate her. Während ich im ersten Trimester vor allem Angst um das Baby hatte, wurde mir im zweiten Trimester klar, wie anstrengend und präsent diese Schwangerschaft für mich ist. Bei Claire habe ich vom Schwangersein wenig mitbekommen. Natürlich habe ich auch Anschaffungen gemacht, abends das Bäuchlein gestreichelt… Allerdings ganz anders. Viel…verhaltener. Diese Schwangerschaft erlebe ich total aktiv mit. Jeden Tag denke ich daran. Jeden Tag zerbreche ich mir den Kopf, wie es werden wird. Jeden Tag wird die Angst ein Stück größer. Angst vor der Geburt, Angst davor zwei Kindern gerecht zu werden. Angst davor, als Mutter zu versagen. Und dann frage ich mich noch, ob wir wohl wieder einleiten müssen? Schaffe ich eine spontane Geburt überhaupt? Argh!

Wenn die Kraft nachlässt…

So habe ich mir das eigentlich nicht vorgestellt. Mit jedem Kind wächst die Verantwortung ein Stück, mit jedem Kind muss mehr Energie aufgebracht werden. Das wurde mir erst in der Schwangerschaft richtig klar. Als ich anfing das Baby im Bauch wahrzunehmen, zu lieben, zu spüren, dass ich nicht genug Kraft habe, um beiden Kindern zeitgleich Aufmerksamkeit zu schenken. Das ist mein aktuelles Problem: Mein Körper ist so unglaublich müde.

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