SarahPlusDrei
 
Dein erster Wackelzahn und meine Angst, dass die Zeit zu schnell rennt

Meine Kleine, das hier ist ein Brief an dich. An dieses tolle Mädchen, das gerade ganz stolz seinen ersten Wackelzahn präsentiert. Ja, du bist stolz. So stolz, dass du nun augenscheinlich größer wirst.

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Auf einmal gibt es für dich nicht mehr nur das Heute. Es gibt ein Morgen und ein Übermorgen. Und darauf freust du dich. Du hast ganz große Pläne. Du stellst dir vor, was du alles machst, wenn du groß bist. So lange fernsehen wie du möchtest, ja, auch ein eigenes Handy soll es sein und du erzählst mir, dass du dann auch ganz lange und viel reisen möchtest. Ja, du hast viele Pläne, „wenn ich endlich groß bin“. Und ich? Ich kriege auf einmal ganz schön Angst. Das „endlich groß“ darf für mich gerne noch unendlich lange dauern. Will gar nicht daran denken, dass du auf einmal alleine irgendwo hinfährst. Schon gar nicht alleine reisen. Was ist, wenn dir etwas passiert? Wenn du Hilfe brauchst? Wo bin ich dann?

Naja, Gott sei Dank hast du dann ja ein Handy :-) Du bist gerade mal fünf Jahre alt. Als mir die Zahnärztin vor gut einem halben Jahr sagte, der untere Zahn würde ein bisschen wackeln, habe ich sie mit großen Augen angeschaut. Ein Zahn wackelt? Gefühlt hast du doch erst gestern Zähne bekommen! Mit acht Monaten. Auch unten. Und jetzt soll da schon einer ausfallen? Die Zahnärztin versucht beruhigende Worte zu finden, sagt, das sei doch ganz normal. Kinder werden einfach größer und ich frage mich: Aber warum denn so schnell?

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