Mama steht Kopf
 
Der erste Schultag nach den Ferien: Warum ich mich nie freuen kann

Kennt Ihr dieses Foto welches alljährlich nach den Sommerferien via WhatsApp & Co. die Runde macht? Das, welches niedergeschlagene Kinder neben einer höchst erfreut in die Luft springenden Mutter zeigt? Das ultimative Symbol-Bild für den Schulstart? Ist witzig, das gebe ich zu. Stimmt aber nicht!

Blog Mama steht Kopf, Erster Schultag
iStock, damircudic

Vielleicht fühlt sich eine Mutter nach sechs Wochen Sommerferien auch für einen Bruchteil der Sekunde genau so. Ist also davon auszugehen, dass es sich hier um eine spaßige Momentaufnahme handelt, dann war auch mir kurz zum in die Luft springen. Doch hält dieser kleine Moment der Euphorie nur sehr kurz an. Zumindest ist es bei mir so. 

Denn der Erfinder eben jenes lustigen Bildchens vergass‘ dabei die unentdeckten, selten erforschten und des Öfteren nicht nachvollziehbaren Windungen des mütterlichen Hirns. Verbunden mit dem, was Frau „Gefühle“ nennt.
Ich bin traurig und von der Situation überrumpelt.

Wir sind erstaunlich gut im Montag gelandet. Nahezu reibungslos fanden alle Kinder den Weg zu Schule und Kindergarten und ich selbst ertappte mich schon um 08.09 Uhr an der Frische-Theke des hiesigen Supermarktes! Yeah!
Doch ab dem Moment, an dem ich am Montag nach den langen Sommerferien die Haustüre öffne und diese ungewohnte Stille verspüre, fühle ich mich regelmäßig von der Situation gnadenlos überrollt, hilflos und auch ein klein wenig überfordert!
Ja, ganz ehrlich!

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