LÄCHELN UND WINKEN
 
Der ist doch doof, der Beckenboden!

Folgende Frage hören so ziemlich alle Mütter irgendwann: „Mama, gehst du mit mir aufs Trampolin?“ Und ebenfalls so ziemlich alle Mütter antworten dann – vor allem, wenn die Frage nicht zum ersten Mal gestellt wurde und sie bereits einmal hochmotiviert ins Netz geklettert sind – mit einem recht vehementen Kopfschütteln und einem: „Öhm, och nöööö … !“

Blog Lächeln und winken Beckenboden
Lächeln und winken

ICH gehöre definitiv dazu. Und das sogar OHNE es vorab probiert zu haben. Denn ich weiß: Mein Beckenboden lässt mich schon bei spontanen Hustenattacken „im Regen“ stehen, da brauche ich ihm mit wildem Hüpfen gar nicht erst zu kommen. 

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Hö, wie jetzt?
Ein Kind (oder auch mehrere) zu bekommen, ist ein Wunder und meines Erachtens tatsächlich das allerschönste Abenteuer, das man sich für sein Leben wünschen kann. Für mich war die Entscheidung, Mutter zu werden, definitiv die Beste aller Zeiten … daran habe ich nie gezweifelt und werde es vermutlich auch nicht (obwohl ich mir hab sagen lassen, dass die Pubertät an dieser innigen, schier grenzenlosen Liebe durchaus mal rütteln kann)! Klar, man muss täglich kleinere, manchmal auch größere Opfer für seinen Nachwuchs bringen (zum Beispiel geht der letzte Schoko-Keks definitiv NIE an Mutti), doch wenn wir abends auf unseren selig schlafenden Nachwuchs blicken, wissen wir, dass wir noch sehr viel mehr für sie tun würden, als unseren Lieblings-Naschkram mit ihnen zu teilen. Nämlich alles. Ohne mit der Wimper zu zucken. Ein tolles Gefühl! Das Beste überhaupt! <3
Aber …
Dennoch, also trotz all der Liebe und so, steht es uns Müttern meines Erachtens zu, hier und da mal ein bisschen rumzujammern. Wir büßen schließlich gerade in den Anfangszeiten mit Baby echt ein extrem gewaltiges Stück unserer persönlichen Freiheit ein, was nicht allen Mädels super leicht fällt und daher durchaus mal auf die Stimmung drücken kann (und darf). Genauso wie der Umstand, dass wir uns für JAHRE von unserer Privatsphäre verabschieden. Das ist zwar sehr oft die Basis für ausgezeichnete Gags, aber in so manchem Moment … zum Beispiel während eines ausgewachsenen Brech-Durchfalls … gar nicht mehr sooo lustig, sondern eher anstrengend. Und dann wären da natürlich noch die vielen, oftmals DAUERHAFTEN Veränderungen an unseren Körpern, die Schwangerschaften nun mal mit sich bringen, die uns aber weit seltener voller Stolz auf unser neues Selbst in den Spiegel blicken lassen, als es gerade in den Medien „hipp“ ist.

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