Mama & Co
 
Der Kummer der Kinder: Tränen trocknen, weil Corona ihnen so viel nimmt

Ich fühle mich wie Hiob: Ich bin der unglückliche Bote der schlechten Nachrichten. Dann trockne ich die Tränen meiner Kinder, obwohl mir selbst zum Heulen ist. Geht´s euch auch so?

Mama & Co: Der Kummer der Kinder: Tränen trocknen, weil Corona ihnen so viel nimmt

Ich bin ja grundsätzlich ein positiv denkender Mensch. Daher habe ich auch in der Corona-Zeit Beiträge wie Chancen in der Krise oder Spielerische Übungs-Tipps für Vorschulkinder verfasst. Getreu dem Motto: Es hilft ja nichts, wir machen das Beste draus. Aber was kontinuierlich an mir nagt ist der Kummer der Kinder. Nicht nur meine eigenen Nerven machen mich fertig – viel schwerer wiegt der Gedanke an das, worauf meine Kinder wegen Corona bisher verzichten mussten. Und vermutlich noch für längere Zeit verzichten werden.

Da gibt es zum einen den Geburtstag, auf den jedes kleine Kind ungefähr 364 Tage im Jahr wartet. Kinderparty? Fehlanzeige. Fröhliche kleine Gäste? Niemand zu sehen. Tolle Geschenke und strahlende Augen? Leider nein. Ja, ja, wir feiern dann nach, meine Süßen, sobald Corona vorbei ist. Das wird super, dann machen wir einen ganz tollen Tag mit all euren Freunden und allem, was ihr euch wünscht. Bald, bald, bald.

Leider glaube ich mir mittlerweile selber nicht mehr.

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