VG-Wort Pixel

Schreibaby Die 5 besten Antischrei-Tipps einer erfahrenen Mutter

Selbst Mama von einem Schreibaby habe ich mich lange und ausgiebig mit dem Thema beschäftigt. Ich habe Bücher gewälzt, mich mit Ärzten und Hebammen unterhalten, betroffene Eltern gesprochen und mich in Schreiambulanzen informiert. Nach und nach haben sich ein paar Tipps etabliert, die bei einem großen Teil der Babys zumindest für eine gewisse Wirkung gesorgt haben
Blog Schreibaby Jana Kuehnler
© Jana Kuehnler

An den Rand ihrer Kräfte kommen Eltern, die ein Schreibaby zu Hause haben. Es scheint, als würde der ganze Tag nur noch aus dem Geschrei des Babys bestehen. Die Verzweiflung und auch die Sorge, womöglich etwas falsch gemacht zu haben, fressen die Eltern auf. Manchmal kann schon ein kleiner Tipp oder Hinweis helfen, um die Situation ein wenig zu erleichtern und so dafür zu sorgen, dass Baby und Eltern gleichermaßen ein wenig zur Ruhe kommen.
 
Selbst Mama von einem Schreibaby habe ich mich lange und ausgiebig mit dem Thema beschäftigt. Ich habe Bücher gewälzt, mich mit Ärzten und Hebammen unterhalten, betroffene Eltern gesprochen und mich in Schreiambulanzen informiert. Von der Osteopathie über die Homöopathie bis hin zur Schulmedizin habe ich alles versucht. Nach und nach haben sich ein paar Tipps etabliert, die bei einem großen Teil der Babys zumindest für eine gewisse Wirkung gesorgt haben.
 

Mehr von dieser Bloggerin


Nicht jeder Tipp muss auch helfen, es kann jedoch nicht schaden, zumindest einmal zu probieren, ob er vielleicht funktioniert:

In der Ruhe liegt die Kraft

Blog Schreibaby Jana Kuehnler
© Jana Kuehnler

Was ein bisschen wie ein Mantra klingt, ist eigentlich ein Hinweis, der oft so logisch erscheint und doch übersehen wird. Eine Überreizung ist bei vielen Babys ein Grund für exzessives Schreien. Wir bemerken die Reize um uns herum oft gar nicht mehr oder nehmen sie nicht als solche wahr. Dabei kann es so einfach sein. Das Radio bleibt aus, der Fernseher läuft nicht und statt Opa, Oma, Tante und Onkel an einem Tag, kommt nur eine Person zu Besuch. Schnell merken Eltern, dass so auch bei ihnen selbst Druck und Anstrengung genommen werden.

Pucken als Begrenzung

Haben Sie schon einmal etwas vom Pucken gehört? Babys liegen im Mutterleib eng begrenzt und stoßen bei jeder Bewegung an einen Widerstand. Werden sie geboren, dann ist es für sie wie ein freier Fall. Weder Beine noch Arme stoßen irgendwo gegen. Daher kann es bei manchen Babys helfen, sie zu begrenzen. Mit einem dünnen Tuch gepuckt, werden sie zurück in den Mutterleib versetzt.

Sanftes Schaukeln und körperliche Nähe

Blog Schreibaby Jana Kuehnler
© Jana Kuehnler

Im Mutterleib wurde Ihr Baby den ganzen Tag sanft geschaukelt. Erst durch das Fruchtwasser, das immer in Bewegung war, später dann durch Ihre Bewegungen. Nicht umsonst haben Babys früher immer in der Wiege geschlafen, die sich leicht bewegt hat. Bieten Sie Ihrem Baby doch genau dieses Gefühl wieder an. Nehmen Sie es in den Arm, halten Sie es fest, wiegen Sie es. Sie können Ihr Baby auch in ein Tuch binden und es so ganz nah an Ihrem Körper tragen.

Der Weg über die Osteopathie

Blockaden sind ebenfalls eine sehr häufige Ursache bei Schreibabys. Die Schmerzen sorgen dafür, dass Ihr Baby sich nicht richtig entspannen kann. Es kommt nicht zur Ruhe. Ein Osteopath kann herausfinden, ob Ihr Baby Blockaden hat und diese vorsichtig lösen. Durch die sanfte Behandlung lassen die Schmerzen nach.

Babymassage

Blog Schreibaby Jana Kuehnler
© Jana Kuehnler

Sanfte Bewegungen, Wärme und Ruhe – auch Babys mögen es, massiert zu werden und genießen die Ruhe und die Aufmerksamkeit. Durch die Massagebewegungen können Sie Krämpfe und Winde bei Ihrem Baby lösen und so Koliken und Bauchschmerzen entgegenwirken.

Probieren Sie möglichst nach und nach aus, ob die Tipps bei Ihrem Baby zu Linderung führen. Überfordern Sie Ihr Baby nicht und geben Sie ihm Zeit, bei Ihnen Trost zu finden.
 

Mehr von dieser Bloggerin

Mehr zum Thema