Eine ganz normale Mama
 
Die kurze Zeit vor dem Stichtag – immer wieder magisch

Am Anfang hat man das Gefühl, als wolle die Zeit einfach nicht vergehen. Man zählt die Tage, die Wochen. Hat das Gefühl, als sei die Zeit wie Kaugummi, bis endlich die 12. Woche erreicht ist. Und irgendwann im Laufe der Schwangerschaft beginnt die Zeit plötzlich zu rasen.

Blog Eine ganz normale Mama Stichtag
Nathalie Klüver

Ehe man sich versieht, ist das letzte Trimester da, dann kommt der Mutterschutz und man denkt: Ach, jetzt noch mal ganz gemütlich. Nix da – plötzlich steht der Stichtag vor der Tür und man fragt sich: Wo ist die Zeit eigentlich hin?! Bei dieser dritten Schwangerschaft ging alles noch rasanter als bei den ersten beiden. Und jetzt, so knapp eine Woche vorm Stichtag? Da ticken die Uhren auf einmal wieder langsamer. Diese letzten Tage haben etwas Besonderes an sich, fast schon etwas Magisches.Wenn es quasi jederzeit so weit sein kann.
Wenn man morgens nicht weiß, ob man abends nicht  vielleicht schon sein Baby im Arm hält.

Wenn man sich über den Bauch streicht und sich nicht sicher sein kann, dass man am nächsten Morgen noch einmal über eben diesen prallen Babybauch streichen kann.
Wenn man die Tritte des Babys in sich spürt, sieht, wie der Bauch sich ausbeult, ein kleiner Fuß an die Bauchdecke tritt – und sich bewusst wird, dass es jeden Tag soweit sein kann, dass der kleine Bauchbewohner auszieht und man keine Tritte mehr in sich spürt.

Es kann sich quasi jederzeit alles ändern
Da es dieses Mal höchstwahrscheinlich meine letzte Schwangerschaft ist, wird mir all das diesmal besonders bewusst und es schleicht sich ein bisschen Wehmut mit ein.

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