Verflixter Alltag
 
Die Sache mit der Bindung beim Zubettbringen

Ich habe seit einiger Zeit mal wieder das Buch zum gleichnamigen Blog „Das gewünschteste Wunschkind aller Zeiten treibt mich in den Wahnsinn“ herausgesucht und ein Kapitel aufgesogen, das mir aktuell nur zu bekannt vorkommt: „Jeden Abend das Drama beim Schlafengehen“. Denn unser Wölkchen ist weiterhin, sagen wir, „anspruchsvoll“, was das Zubettbringen angeht.

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Verflixter Alltag

Das Zubettbringen bei Wölkchen

Wenn sie die Wahl hat, dann möchte sie UNBEDINGT von mir ins Bett gebracht werden und gibt dann, während des Einschlafens meine Hand nicht mehr frei. Allein schon ein Wegdrehen, geschweige denn ein aus dem Zimmer gehen ist undenkbar und wird mit Protest kommentiert. Wenn ich allerdings nicht da bin, dann klappt das Zubettbringen beim Papa ohne Probleme. Er kann sogar noch im wachen Zustand den Raum verlassen und sie schläft alleine ein. Und noch erstaunlicher: Wenn sie von ihm ins Bett gebracht wurde, schläft sie durch. Wenn sie von mir ins Bett gebracht wurde, meldet sie sich nachts und möchte ins große Bett.

Das Schnipsding

Und nun schlage ich wieder die Kurve zum Buch. Dort ist nämlich sehr schön erklärt, warum sich Kinder grundsätzlich schwer tun mit dem Alleinsein. In Kürze: Man muss sich vorstellen, dass die Kinder mit einem Gummiband mit uns verbunden sind. Sie lieben es die Welt zu erkunden, „schnipsen“ aber immer wieder zu uns Eltern (oder eben anderen Bezugspersonen) zurück. Bei einer sehr starken Bindung, ist auch das Gummiband entsprechend straff und die Zugwirkung zurück zum Elternteil besonders stark.

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