Du und Dein Kind
 
Diese Tipps haben uns geholfen, unsere Wohnung Kindersicher zu machen

Nach noch nicht einmal einem halben Jahr nach Mini-me´s Geburt, mussten wir feststellen, dass auch wir die Wohnung kindersicher machen müssen.

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iStock, Artfoliophoto

Mini-Me krabbelte zu diesem Zeitpunkt schon, das Sitzen hatte er auch schon für sich entdeckt und herumrollen ist war lang nichts Neues. Das es nicht nur schön, sondern vor allem wirklich anstrengend ist, wenn die kleinen Schätze mobil werden, hatte uns bis dato keiner gesagt. Keine Sekunde dürfen wir ihn aus den Augen lassen. Und wenn doch, war das Geschrei oft groß, denn plötzlich lag der Kleine unter dem Tisch und kam nicht mehr vor und nicht zurück mehr kommt.

Das Zuhause ist der Ort, an dem die meisten Unfälle passieren.

Also sollte man sich schon frühzeitig darüber informieren, wie und wo man welche Ecken am Besten absichert. Diese Tipps haben uns zuverlässig geholfen:

So lassen sich Unfälle vermeiden:

Das Kind nicht unbeaufsichtigt in einem anderen Raum lassen. Das gilt vor allem für das Badezimmer, wenn das Kind gerade in der Badewanne sitzt. Nicht genutzte Räume können im Notfall auch abgeschlossen werden.
Ist das Kind schon zu Fuß unterwegs, sollten ihm in jedem Fall rutschfeste Söckchen oder Puschen angezogen werden. Viele Unfälle passieren gerade beim Rennen auf glattem Boden.
Dem Kind sollten außerdem die Gefahren von Feuer und heißen Gegenständen erklärt werden. Backofen und Herd sollten nur an sein, wenn ein Erwachsener dabei ist. Aber auch eine Backofen- oder Schranktüre kann gefährlich werden. Auch hier immer vorsichtig sein.
Gerade auch Schmutz, Staub und ggf. Tierhaare müssen vorher ordentlich weggesaugt werden, bevor das Baby auf den Boden darf.
Zudem sollte man darauf achten, dass eine Decke oder eine Matte auf dem Boden liegt, damit das Kind im Falle eines Sturzes weich fällt und damit es sich bei längeren Spielzeiten, nicht verkühlt. Oftmals ist der Boden auch im Sommer nicht gerade warm.

Wer Besitzer eines Haustieres ist, sollte darauf achten, dass Kind und Tier nie unbeaufsichtigt sind. Die liebste Katze kann ohne Vorwarnung die Krallen zeigen und auf das Baby los gehen und auch ein sonst gut erzogener Hund, kann sich plötzlich in die Enge gedrängt fühlen und die Zähne fletschen.

Medizin- und Putzmittelschränke müssen immer gut verschlossen sein. Am besten lagert man derartige Mittel auf einem hohen Regal, weit hinten. Noch besser ist ein extra Schrank, der sich nur mit dem passenden Schlüssel öffnen lässt.

Küchen-, Badezimmer- und andere Schränke können beispielsweise durch spezielle magnetische Sicherungen für Kinder unzugänglich gemacht werden.

Zimmertüren sollten auch einen extra Schutz haben. Hier macht sich ein aus Schaumstoff oder Styropor geformtes "C" besonders gut. So kann die Zimmertüre nie komplett zu gemacht werden und es wird verhindert, dass ein kleiner Fuß oder eine zarte Hand, eingeklemmt wird.

Pflanzen stehen bei uns nur noch auf hohen Fensterbänken, an die weder ein Baby, noch ein kleines Kind ohne weiteres dran kommt. Ansonsten haben wir ausrangiert und den größten Teil verschenkt. Die Gefahr das das Kind Blumenerde oder gar die Pflanze isst, ist hoch.

Wer eine Treppe im Haus hat, sollte diese im unteren aber gerade auch im oberen Stockwerk durch ein Gitter absichern. Das Verletzungsrisiko ist hier besonders hoch.

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