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Ein bisschen mehr Langeweile, bitte! Fantasie und Kreativität bei Kindern

Ich sitze am Esstisch im Wohnzimmer und schreibe diesen Beitrag. Währenddessen spielt mein 2,5-jähriger Sohn im oberen Stockwerk. Ich höre ihn sprechen, rufen und manchmal auch singen. Ab und an rumpelt es oder ich höre ihn laufen. Er ist alleine.

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Mich braucht er nicht. Wir sprechen hier von demselben Kind, das sich als Baby keine Minute ablegen lassen wollte oder alleine beschäftigen konnte. Der Weg zu diesem kreativen, selbständigen Kleinkind war weit – und nicht immer einfach. Aber in jedem Fall lohnenswert und wichtig.
Entwicklung vom hilflosen Baby zum spielenden Kleinkind
Ein Neugeborenes weiß so gut wie nichts von unserer Welt und ist komplett auf unsere Hilfe angewiesen. Trotzdem müssen wir ihm nichts “beibringen”. Denn jedes Baby ist sozusagen programmiert, zu lernen. Neugier, Entdeckertrieb, Beobachten und Spieltrieb sind ihm angeboren. Denn Kinder lernen vor allem durch beobachten und spielen. Alles, was Kinder dafür brauchen, ist eine sichere Umgebung und Ruhe. Beim Spielen und Entdecken entwickeln sie allmählich ein Verständnis für ihre Umwelt und im Gehirn bilden sich Synapsen – die Grundlage jeden Denkens.
Damit diese Synapsen richtig ausgebildet werden, braucht jedes Kind sein eigenes Tempo und eine gewisse Anzahl an Wiederholungen. Wann ein Kind etwas gelernt hat und wann es damit fertig ist, kann von außen niemand bestimmen. In der Montessori-Pädagogik spricht man hier vom “inneren Bauplan” eines Kindes und “sensiblen Phasen”.

Klingt ganz einfach, oder? 

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