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Wellness Alarm Einmal magic Mushrooms, bitte!

Wellness Alarm: Einmal magic Mushrooms, bitte!
Emetophobie. Ein großes Wort für eine große Angst. Fast hätte ich vergessen, dass ich unter ihr leide. Was habe ich doch für bezaubernde Kinder, die auf meine Brech-Phobie Rücksicht nehmen und so gut wie nie spucken. Und wenn doch, dann in übersichtlich-bescheidenen Maßen.

Meist bei längeren, serpentinreichen Autofahrten bei denen ich nur wortlos eine Tüte nach hinten reiche, die der Mann, zu meiner großen Freude, ohne Murren entsorgt. Denn die Aufgaben wurden bei uns schon vor der Elternschaft klar verteilt. Der Mann ist für Kotze zuständig! Hört sich unromantisch an, ist es auch, vereinfacht in Ausnahmesituationen allerdings Vieles. Zum Glück neigt unsere Familie im Allgemeinen eher zu Hals- und Rachen-Katharren als zu Magen-Darm-Malaisen. Und so ergehe ich mich in Dankbarkeit, dass ich trotz Kindern und einer veritablen Brech-Angst bisher gut überlebt habe.

ARMER, ADIPÖSER KOI

Jedenfalls bis zu jenem denkwürdigen Dienstag vergangener Woche, an dem meine Brech-Phobie plötzlich Gelegenheit bekam, wie Phoenix aus der Asche aufzusteigen. Aber der Reihe nach. Wir hatten Besuch. Nicht nur vom besten Freund unseres Sohnes, sondern auch von der neuen besten Freundin unserer Tochter. Außerdem gesellte sich noch meine Freundin und ihr Sohn zu uns, sodass unsere Bude, wie fast immer, voll war. Dabei sprangen die Mädchen wie ausgelassene Böckchen im Garten umher, immer dicht gefolgt von mir, der Böckchen-Mama, die hechelnd zu verhindern suchte, dass der weibliche Nichtschwimmer-Nachwuchs in den Zierteich fiel. Außerdem galt es, die Gesundheit unseres neuen Familienmitglieds, eines stolzen Kois, zu verteidigen. Der arme Kerl schien seit unserem Einzug, durch die immerwährende Fütterung bereits deutlich an Gewicht zugelegt zu haben.

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