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Elischeba Wenn das jüngste Kind zu Corona-Zeiten eingeschult wird

Elischeba, Einschulung
© elischeba.de
Unsere i-Dötzchen – wie man im Rheinland – meiner Heimat – sagt, starten im Sommer 2021 weniger unbeschwert, als Kids, die – wie Leon – im Jahr 2018 dem Kindergarten Tschüss gesagt haben. Es fühlt sich merkwürdig an, wenn das jüngste Familienmitglied eingeschult wird.

Tschüss, Kindergarten! Jetzt bist du ein Schulkind, liebe Emily!

Im Nieselregen lauschen wir draußen auf dem Schulhof der freundlichen Begrüßung unserer Direktorin. Zu Corona-Zeiten ist der Start in die Schule anders. Mit Mund-Nasen-Schutz und Zuckertüte sitzen Erstklässler im Kreis und schauen sich mit großen Augen um.

Vor drei Jahren waren wir am gleichen Platz. Mit Schultüte, Vorfreude und grünem Dinosaurier-Rucksack. Da schien die Sonne, wir haben lachende Gesichter gesehen, waren unbeschwert und beim Wort „Corona“ dachten wir an Bier.

Unsere i-Dötzchen – wie man im Rheinland – meiner Heimat – sagt, starten im Sommer 2021 weniger unbeschwert, als Kids, die – wie Leon – im Jahr 2018 dem Kindergarten Tschüss gesagt haben.

Es fühlt sich merkwürdig an, wenn das jüngste Familienmitglied eingeschult wird.

Während Emily stolz ihren Dinosaurier-Rucksack auf dem Rücken trägt, kommen mir Bilder vor Augen. Die Geburt – war sie nicht erst vorgestern? Das erste “Mama sagen”. Das erste Mal Laufen. Hinbringen in den Kindergarten. Abholen vom Kindergarten. Tägliche Rituale, die es in dieser Form nicht mehr gibt.

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