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Mutter und Sohn Blog „Jetzt stell dich nicht so an!“ Eltern-Bullshit-Sätze und was sie mit unseren Kindern machen

Mutter und Sohn: Bullshit-Sätze
© anaumenko / Adobe Stock
Warum sprechen wir dennoch manchmal so herzlos mit unseren Kindern? Weil so mit uns gesprochen wurde? Weil wir uns selbst innerlich befehlen, uns nicht „anzustellen“?

„Jetzt stell dich nicht so an!“, „Das bisschen Sport hat noch keinem geschadet“, „Indianer kennen keinen Schmerz“. Ganz sicher, dass ihr solche Sätze nicht schon zu euren Kindern gesagt – oder zumindest in ihrer Anwesenheit gedacht – habt? Wenn sie quengeln, jammern, einfach zu nichts Lust haben oder von allem genug? Wenn sie euch schlicht mit ihren Gefühlen und ihrem Verhalten auf die Nerven gehen. Soll ja vorkommen. Warum es trotzdem keine gute Idee ist, wenn wir unseren Kindern in solchen Situationen mit der „Stell dich nicht so an“- Keule entgegentreten, schreibe ich hier.

Gefühle wollen gesehen werden

Eigentlich können wir es uns schon denken: Dein Chef war ein richtiger A… heute. Du erzählst deinem Partner nach deinem Arbeitstag davon, redest dich in Wut. Sein trockener Kommentar: „Stell dich nicht so an!“ Fühlt sich nicht gut an, nicht wahr?

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