Lächeln und winken
 
Endlich windelfrei – Geduld zahlt sich (doch) aus!

Als ihre große Tochter sich endlich von der Windel trennen sollte, hat sich Anke von LÄCHELN UND WINKEN ziemlich stressen lassen von all jenen, die unaufgefordert etwas dazu zu sagen hatten, wann und wie ein Kind trocken wird. Bei ihrem kleinen Söhnchen hat sie es anders angepackt ... ganz entspannt und komplett ohne sich reinreden zu lassen. Und DAS hat funktioniert. Für beide, Mutter und Kind.

Lächeln und winken: Endlich windelfrei – Geduld zahlt sich (doch) aus!

Windelfrei werden. Puhhh, was ein Thema. DAS bedarf Geduld. Eigentlich. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, muss ich gestehen, dass ich nicht so wirklich der geduldigste Mensch bin. War ich noch nie. Am allerwenigsten habe ich Geduld mit mir selbst. Aber auch bei anderen fällt es mir schwer, Raum zu geben für EIGENES Tempo. In diesem Punkt scheine ich ein klassischer Widder zu sein; ich will immer mit dem Kopf durch die Wand und das sofort. Leider keine besonders „patente“ Eigenschaft, wenn man Kinder hat. Denn wenn man eines wirklich braucht, um Mama oder Papa zu sein, dann ist das wohl Geduld! VIEL Geduld! ;)

Es fängt ja eigentlich schon bei der Schwangerschaft an. Fast 10 Monate muss man darauf warten, das Würmchen, das man so dringend kennenlernen möchte, endlich im Arm zu halten. Und dann ... dann kommt es doch tatsächlich direkt mit einem ganz eigenen Kopf daher, der sehr oft etwas anderes präferiert, als man selbst. Eines meiner Lieblingsbeispiele ist da das Thema Schlafen. Wir Eltern hätten es natürlich sehr gerne, dass unsere Flöhe schnell durchschlafen, denn zum einen ist es echt krass anstrengend, sich mit Babys die Nächte um die Ohren zu schlagen und man kann es die meiste Zeit eigentlich gar nicht fassen, welch all-umfassende Dimension Müdigkeit tatsächlich annehmen kann. Und zum anderen erzählen andere Eltern einem oftmals, wie schön IHRE Sprösslinge – quasi von Geburt an – 6-8 Stunden knacken und zum Trinken GEWECKT WERDEN MÜSSEN! Das kann dann schon mal den Puls in die Höhe treiben und gleichzeitig die Erwartungshaltung an den Nachwuchs, aber auch an sich selbst als Elternteil, das doch schließlich EINFLUSS auf die Entwicklung nehmen können sollte. Nur: Mit diesem spürbaren, irgendwann regelrecht in der Schläfengegend pulsierenden Stress kommt man bei Kindern nicht weiter. Denn selbst wenn sie durchschlafen WOLLTEN, sie KÖNNEN es schlichtweg nicht ... bis sie es tun. Und so lange muss man als Mama und Papa eben Geduld haben. Das Schwierigste daran ist, dass es meist nicht nur eine „Baustelle“ ist, die wir mit Ruhe betrachten und abwarten müssen, sondern viele. Entwicklung und Lernen ist schließlich eine sehr individuelle Geschichte ... und dieser schöne Satz: „Jedes Kind ist anders!“ schlichtweg Realität. Jeder Zwerg geht seinen Weg; lernt durchzuschlafen, zu essen, aufs Klo zu gehen ... in seinem eigenen Tempo. Und DAS zu akzeptieren hat mich echt Nerven gekostet. Beim ersten Kind. Beim zweiten hingegen war es glücklicherweise schon sehr viel leichter. GOTT SEI DANK! Denn der Krümel ließ sich von Anfang absolut null beirren in SEINEM Tempo bei SEINEN Entwicklungsschritten. Auch beim Thema Windelfrei.

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