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Flaschenkinder – ich stille nicht

Ich bin Fläschchenmama, ich habe mich gegen das Stillen entschieden. Meine Kinder sind innig geliebte Flaschenkinder und uns geht es damit gut.

BloggerMumof3Boys Flaschen
iStock, Pilin_Petunyia

Heute gibts mal ein gern hitzig und emotional diskutiertes Thema, an dem man weder als Schwangere noch als Mutter je vorbei kommt: Stillen. In einem vorherigen Gastbeitrag hat Euch Susanne vom Zuckerschnute – Familienkram & so Blog über ihr Leben als langzeitstillende Mama berichtet „Langzeitstillen-wie Bloggerin Susanne es erlebt„. Meinen Beitrag zur anderen Seite, nämlich gar nicht Stillen, habe ich eine Weile vor mir hergeschoben, da man gern in die Ecke „stillfeindlich“ geschoben wird. Denn ich habe bewusst und aus Überzeugung nicht gestillt, meine Kinder sind Flaschenkinder.

Ich bin nicht gegen Stillen – ich gebe die Flasche
Daher, zunächst vorneweg, ich bin nicht gegen Stillen! Aber ich möchte nicht Stillen. Es widerstrebt mir, mir war schon als Teenie klar, dass ich irgendwann mal Kinder haben möchte, aber dass ich nicht stille, war mir ebenso klar. Ich bin immer für Selbstbestimmung über den eigenen Körper, angefangen bei Kindern, dass sie entscheiden, wer sie küsst oder umarmt, ihr „nein“ zählt, über das Recht auf Schwangerschaftsabbruch, obwohl ich persönlich Abtreibung nur in speziellen Fällen legitim finde, steht mir da keinerlei Recht zu urteilen zu und ich finde es wichtig, dass das jede Frau entscheiden darf, bis eben hin zu meinem Recht, dass ich über meinen Körper bestimme, was das Stillen betrifft.

Meine erste Hebamme, der ich es schon im ersten Telefonat sagte, fragte direkt, warum, weil sie eben ausschließen wollte, dass ich wegen irgendwelcher Ammenmärchen nicht stillen möchte, ich denke, ich bin sehr gut informiert, ich habe mit Statistiken so meine Probleme. Mir widerstrebt einfach die Vorstellung, allein beim Gedanken verschränke ich unwillkürlich die Arme vor der Brust. 

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