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Mütterimpulse Freilernen mit Kindern: über das selbstbestimmte Leben auf Langzeitreisen

Mit Kindern auf Reisen
© Evelin Hager
Jede Familie, in der die Kinder keine Schule besuchen, geht ein bisschen anders vor. Manche Familien nutzen Schulhefte oder Online-Lernpläne. Andere Kinder sind wiederum vollkommen frei. Sie lernen, ohne zu wissen, dass sie gerade lernen. „Unschooling“ oder „Radical Unschooling“ nennt man das. Das beschreibt auch den Lernstil unserer vier Kinder momentan am besten.

Liebe Mütter und Väter und Familienliebhaber jeglicher Art,

wenn man mich fragt, ob, wie, was oder wie gut meine vier Kinder ohne Schule und ohne Homeschooling lernen, erhofft mein Gegenüber oft eine knappe Erklärung. Vielleicht so, wie man sie durch einen Blick auf ein Schulzeugnis geben könnte: „In Rechnen hat das Kind eine 2, aber dafür ist es nicht so gut in Lesen und Schreiben. Im Sachkundeunterricht arbeitet es am besten mit …“

Stimmiges Bauchgefühl statt Schulnoten

„Lalala, mir geht’s ja so gut! Lalala, ich bin ja so glücklich…“ Der Gesang schallt aus dem Kinderzimmer, in dem meine neunjährige Tochter spielt. Eben erst kamen mir all ihre unangetasteten Schulhefte in den Sinn, die sie niemals zu solch ausgelassenem Gesang anstiften. Viele Eltern hielten es für kritisch, erledigten ihre Kinder nie Schulaufgaben. Ich sehe es anders: Meine Kinder sollen spielen. Und das tun sie – den ganzen Tag, ohne Vorgaben von mir oder irgendwelchen Schulen. Sie spielen stets das, was sie wollen. Sie sind Freilerner.

Wie wir zum Freilernen kamen

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