Drachenmama und Trotzkopfkind
 
Freundschaft Minusplus

Freundschaft ist genauso kompliziert wie die Liebe. Manchmal sogar weitaus komplizierter. Jede (Bald-) Mama weiß, wieso das so ist. Oder wird es erfahren. Als ich mit meinem Mann zusammen kam, hatte ich einige Freunde.

Drachenmama, Freunde
iStock, LumiNola

Zwei davon habe ich als beste Freunde bezeichnet, einige waren enge Freunde und schließlich noch Bekannte. Wir hatten damals eine ziemlich coole Partygruppe, die aus den Freundschaften von mir und meinem Mann entstand. Jedes Wochenende gingen wir mit sechs bis acht Leuten feiern, Party machen und das Leben genießen. Diese Zeit war toll, ehrlich. Es gibt immer mal Momente, in denen ich die kinderlose Phase vermisse. Aufstylen, sich mit anderen treffen, trinken, Spaß haben und auf den 90er Partys abrocken. 
Doch irgendwann veränderte sich etwas. Beziehungen entstanden, neue Leute kamen dazu und unser privater Focus legte sich mehr und mehr auf entspanntere Abende. Man glaubt gar nicht, wie anstrengend es werden kann jedes Wochenende zu feiern. Abgesehen von der finanziellen Belastung.
Je öfter mein Mann und ich am Wochenende Zeit zu zweit verbringen wollten, desto mehr verloren wir den Draht zur Gruppe. Wir mutierten in den Augen der Singles zu den Pärchen- Langweilern. Mein Mann kam damit klar, er sah das locker. Wenn wir nochmal feiern wollten, könnten wir uns eben dran hängen. Doch für mich war es nicht einfach. Ich wurde ersetzt...

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