Muttiversum
 
Fünf Gründe für den Umzug auf's Land

Als unsere großen Jungs 1 und 3 Jahre alt waren, sind wir mitten aus der Großstadt in ein kleines Dorf gezogen. 2.000 Einwohner. Kein Bäcker. Der Metzger hat nur vormittags auf. Dorthin, wo Hase und Igel sich gute Nacht sagen und um 20 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden.

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Von einer Wohnung im vierten Stock, ohne Balkon, in ein kleines Häuschen mit Garten. Dafür aber eben im „Nirgendwo“.
Nach fast vier Jahren verrate ich euch fünf Gründe, warum dieser Umzug für uns genau das Richtige war.

1. Wir haben viel Platz, ruhige Orte und Dreck
Die Kinder können ohne Gefahr Laufrad fahren üben. Und Fahrrad fahren. Sie können alleine Ball spielen draußen, sich gegenseitig fangen oder in den Büschen verstecken, die Gehwege mit Kreide vollkritzeln. Sie können die Pferde gegenüber besuchen und auf den Feldern toben. Sie können mit fünf Jahren schon alleine um den Block sausen, so wie ich das früher, vor über 30 Jahren, schon gemacht habe. Das ging in der Stadt alles nicht. In unserem Stadtviertel waren immer viele Radfahrer unterwegs, dazu Autos, Straßenbahnen, viele Fußgänger. Die Spielplätze waren leider teilweise dreckig, es lagen Müll und kaputte Flaschen herum. Unser Dreck auf dem Land ist sauber, ich glaube, so kann man das mit gutem Gewissen sagen.

2. Die Kinder werden früher selbstständig

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