Sandra Schindler
 
Gelassener werden? Das Down-Syndrom kann dabei helfen

Wer Bloggerin Martina von Jolinas Welt kennenlernt, trifft auf eine Frau, die selbstbewusst gleich im allerersten Satz verkündet, was sie und ihre Familie besonders macht. Lassen wir sie einfach selbst ein paar Worte dazu sagen:

Blog Sandra Schindler Down Syndrom
iStock, DenKuvaiev

Ich bin 40+++ und habe 2 Töchter, die Jüngste wurde 2009 mit dem Down-Syndrom geboren und ist nicht nur Namensgeberin des Blogs, sondern der Grund, warum ich den Blog anfing zu schreiben.
In einem gefühlt anderen Leben vor den Kindern war ich Banker, Taucher, Vielflieger, heute bin ich Mutter, Hausfrau und Blogger.

Nachdem ich (also Sandra) den Film Alphabet gesehen hatte, der mich sehr beeindruckt und nachdenklich zurückließ, dachte ich mir: Zu den im Film genannten Themen ist so viel Aufklärungsarbeit notwendig. Martina ist eine solche Aufklärerin. Deshalb habe ich ihr für euch zum heutigen Welt-Down-Syndrom-Tag ein paar Fragen gestellt:

Liebe Martina, ich würde mit dir gerne vor allem über Jolina sprechen, denn ich werde das Gefühl nicht los, dass da immer noch viel Aufklärungsbedarf herrscht. Wenn nämlich die Leute Down-Syndrom hören, denken sie nicht sofort an den spanischen Universitätsdozenten Pablo Pineda. Warum nicht?

Weil wir alle Bilder in den Köpfen haben.
Menschen mit Down-Syndrom können sich großartig entwickeln und mit den richtigen Fördermethoden sehr viel lernen. Doch das ist jetzt erst die neue Generation, die heranwächst. Die ersten davon sind gerade dabei erwachsen zu werden.
Vorher entsprachen viele Menschen mit Down-Syndrom dem Bild in unserem Kopf: „Benehmen sich merkwürdig, lernen wenig, sehen anders aus.“

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