Mama steht Kopf
 
Gestatten: Mama Morgenmuffel

Euphorische Sommer-Laune und Frühlingsgefühle hin oder her. Ich bin und bleibe ein unerbittlicher Morgenmuffel. Wie das manchmal früh morgens so aussieht, hab‘ ich hier einmal für Euch zusammengefasst. Viel Spaß & welcome to my crazy mind!

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iStock, AntonioGuillem

Freitag-Morgen, 06.10 Uhr. Der Handy-Wecker klingelt.
Ich schrecke hoch, spüre neben dem unangenehmen Adrenalin-Schub nunmehr ein leichtes Schwindelgefühl und entscheide mich daher – aus mir unerklärlichen Gründen – Gebrauch von der Snooze-Funktion zu machen.
Sieben Minuten später schrecke ich erneut hoch.

Noch vor dem zweiten Klingeln – und ertappe mich dabei, wie ich noch immer das Mobiltelefon in den Händen halte. Mit einem entsetzen Hechtsprung verlasse ich fluchtartig die warmen Federn, denn genau genommen ist morgens um 06.10 Uhr die Snooze-Taste, welche auf dem Display ja keine wirkliche Taste ist, ein absolutes No Go!

Schließlich muss der nicht weniger verschlafene Sohn aus den süßesten Träumen gerissen werden.

In exakt 23 Minuten fährt nämlich dessen Bus von der glücklicherweise wenigen hundert Metern entfernten Bushaltestelle ab! Noch habe ich nicht festgestellt, dass ich an diesem Morgen mal wieder extremst muffelig und übellaunig sein werde.

Noch nicht hochgefahren
Denn noch ist das mütterliche System Weiten davon entfernt, auch nur annähernd hochgefahren zu sein. Ich befinde mich lediglich im Auto-Funktionsmodus.

Zähne putzen, mit dem Sohn um die Wette gähnen, Tee für die Mädels kochen, Brötchen aufbacken. „Vanilläääh“-Milch für die Kleinste (Rituale müssen sein) vorbereiten, den großen Jungen nach dessen Schulranzen-und Turnbeutel-Inhalt abfragen und dem Kind hastig einen Kuss auf die Stirn drücken, bevor er eiligst das Haus verlassen muss. All‘ das erledige ich automatisch und monoton.

Um endlich Herr der bleiernen Müdigkeit zu werden, und den eigenen Kreislauf in Schwung zu bekommen, bereite ich mir nunmehr die erste Tasse Kaffee des Tages zu.
Selbstverständlich schleppe ich diese mit hoch in’s Badezimmer, denn zum Hinsetzen und in Ruhe genießen bleibt keine Zeit. Nach ein paar hastigen Schlucken erwachen die ersten Lebensgeister endlich.
Es sind heute kleine, garstige Teufelchen, so soll ich später noch erkennen!

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