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Gute Noten bezahlen?

hr Lieben, das neue Schuljahr läuft schon eine Weile und auch die ersten Klausuren stehen an. Jetzt auf dem Gymnasium wird das für die Große noch einmal eine deutliche Umstellung werden. Im Grunde bin ich da ganz relaxt, denn es ist klar, dass sie vermutlich leistungsmäßig erst einmal absacken wird.

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Das kenne ich bereits von Kindern aus dem Bekanntenkreis, aber wie sagt man so schön: Man wächst mit seinen Aufgaben und so wird sie ihren Weg schon gehen – hoffe ich.
 
Als sie vor vier Jahren in die Schule kam, hatte ich die Hoffnung, dass Lou so ein Lerntyp wir wie ich. Ich habe immer gerne gelernt und die Schule hat mir Spaß gemacht. Ich war nicht in jedem Fach gut, aber ich wollte gerne gut sein. Ich war einfach sehr motiviert. Auch Lou war zu Beginn sehr motiviert, aber mit der Zeit ließ das extrem nach.

Noten bekommt sie schon eine ganze Weile, denn in Sachsen gibt es bereits ab dem zweiten Schuljahr Noten. Deine Leistung wird zu einer Zahl zusammengefasst. Dazu kann man stehen, wie man möchte, aber, wenn das Kind eine staatliche Schule besucht, kommt man um das Thema: Leistungsbewertung nicht herum. Der Lehrer bewertet die Leistung des Kindes also mit einer Zahl. Diese sorgt bei den Kindern für Freude oder unendliche Traurigkeit.
Leistungsabfall in der 3. Klasse

In den ersten Schuljahren war das dennoch mit den Noten bei uns ein Selbstläufer. Lou hatte gute Noten ohne sich sonderlich anstrengen zu müssen. Doch in der dritten Klasse gab es einen massiven Leistungseinbruch in Mathematik. Plötzlich fiel es ihr nicht mehr einfach so zu, sondern sie musste sich hinsetzen und lernen bzw. üben. Sie selbst war traurig über die Vieren, denn sie nahm das auch immer irgendwie persönlich. Da sind wir wieder bei dem Thema, dass die Bewertung der Leistung von den Kindern eben oft auch als eine Bewertung ihrer Selbst angesehen wird.

Es fielen Sätze, wie

„Ich kann das doch sowieso nicht!“
„Ich werde das nie verstehen!“
„Ich bin einfach zu blöd dafür!“

Sie hatte aufgegeben…

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