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Milchtropfen Hab ich zu wenig Milch?


Letztens schrieb mir eine verzweifelte Mutter, sie hätte Angst, nicht mehr genügend Muttermilch für ihr zwei Monate altes Baby zu haben. Leider kann ich ihr nur auf diesem Wege antworten und hoffe, dass meine Nachricht sie noch rechtzeitig erreicht. Denn tatsächlich ist es eher selten, dass eine Mutter zu wenig Milch für ihr Kind hat. Im folgenden Beitrag möchte ich jenen Müttern die Angst nehmen, die sich darum sorgen, dass sie zu wenig Milch produzieren.
Milchtropfen: Hab ich zu wenig Milch?
© SolStock / iStock

Hab ich zu wenig Milch?
Wenn du diesen Artikel liest, dann bist du wahrscheinlich mit deinen Nerven am Ende. Du hast Angst, dass du nicht (mehr) genügend Milch für dein Baby hast, dass es hungern muss wegen dir. Vielleicht fühlst du dich wie eine Versagerin.
Ja, ich war auch mal an diesem Punkt angelangt und dachte, ich hätte zu wenig Milch. Ich bekam es ständig zu hören. In kleinen, unsicheren Fragen, wie: Kaum zu glauben, dass ein Kind nur von Milch wächst. Reicht deine Milch denn überhaupt noch aus? Er ist doch jetzt schon zwei Monate alt. Wird er überhaupt noch satt? Wann willst du mit der Beikost anfangen? Du stillst doch jetzt sicher bald ab, oder?
Jede dieser Fragen versetzte mir immer wieder auf’s Neue einen Stich ins Herz. Ich hatte den Eindruck, diese Person würde nicht an mich glauben. Keinerlei Vertrauen in meinen Körper setzen. Und so sah ich jedes Zeichen meines Babys allmählich als Anschein dafür, dass es Hunger hatte. Wegen mir. Weil ich es nicht mehr satt bekam.
War mein Baby unruhig und ging ständig von der Brust ab und dann sofort wieder ran, dann verunsicherte mich das plötzlich heftig. Ich wusste nicht, was los war und schob es auf meine Milch. Nuckelte es den ganzen Tag über stundenlang an der Brust, hämmerte es in meinem Kopf: Er wird nicht mehr satt!!
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