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Hämorrhoiden in der Schwangerschaft

Viele Frauen haben in der Schwangerschaft, oder nach der Geburt, Probleme mit Hämorrhoiden. Der ganze Körper wird ja durch die Schwangerschaftshormone auf „weich & weit“ gestellt. Haut, Bindegewebe, Gefäße, Beckenboden, einfach alles. Das betrifft auch die Gefäße im Enddarmbereich.

Hebammenblog.de Jana Friedrich Hämorrhoiden
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Hämorrhoiden erkennen

Man erkennt die Entstehung von Hämorrhoiden bereits frühzeitig an den dafür typischen Symptomen, wie Juckreiz und Schmerz, ggf. leichten Blutungen nach dem Stuhlgang, oder am Gefühl von unvollständiger Darmentleerung. Und manchmal kann man – dann ist es eindeutig – die herausgetretenen Hämorrhoiden sogar fühlen.

Bleiben die jetzt für immer?

Die gute Nachricht ist: Nach der Schwangerschaft gehen Hämorrhoiden – zumindest bei guter Pflege – oft wieder vollständig zurück. Deshalb empfehle ich, schon frühzeitig, also schon beim ersten Jucken, mit einer Behandlung zu beginnen.

Wann müssen Hämorrhoiden vom Arzt behandelt werden?

Bei starken Schmerzen oder Blutungen solltest du dich natürlich umgehend beim Proktologen (Arzt für Enddarm-Erkrankungen) vorstellen! Dieser wird dann feststellen, um welches Krankheitsstadium es sich handelt. Es gibt die Stufen 1-4, wovon 3 & 4 tatsächlich operationsbedürftig sind. Sehr häufig handelt es sich aber nur um eine eher harmlose Entzündung, Verletzung oder ein Hautläppchen. Das ist dann alles relativ leicht behandelbar.

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