Eine ganz normale Mama
 
Haushalt mit Kindern: Der bodenlose Wäschekorb

Kennt Ihr die bodenlose Kaffeetasse? Die es zum Frühstück im Café gibt? Die sich immer wieder selbst nachfüllt? Tja. Die hätte ich gerne. Jeden Tag. Aber wir haben dafür den bodenlosen Wäschekorb. Der sich von alleine auffüllt. Tag für Tag.

Eine ganz normale Mama: Haushalt mit Kindern: Der bodenlose Wäschekorb
iStock, PaulMichaelHughes

Aufräumen mit Kindern: Ein Ding der Unmöglichkeit?

Es grenzt schon fast an Zauberei. Morgens noch alles in die Waschmaschine gestopft, abends quillt der Wäschekorb schon wieder über. Dabei tue ich doch schon alles, um schmutzige Wäsche zu vermeiden! Laufe im Haus in den ewig alten Leggins und dem vollgerotzten und gekotzten Pulli herum. Ziehe dem Baby beim Füttern den Pulli aus, den der wird trotz Lätzchen garantiert von oben bis unten dreckig. Lätzchen?! Pah! Da kann man doch einfach alles drunterschmieren. Oder den Kragen lässig mit einer Hand aufhalten und dann mit der anderen Hand Brei reinwerfen.
Dennoch auf wundersame Art und Weise füllt sich der Wäschekorb ganz von alleine. Genauso wie meine Kleider auch immer wieder auf wundersame Weise dreckig werden. Es scheint so zu sein, als ob von einem sauberen Pulli die für uns Erwachsene unhörbare Botschaft ausgeht: „Patsch mit den Breihänden auf mich drauf, sabber was das Zeug hält und putz dir doch bitte deine Nase an mir ab.“

Dabei wird man wirklich anspruchslos. Flecken auf Kniehöhe an den Jeans? Egal. Wenn ich den Kinderwagen schiebe, sieht das ja eh keiner. Wieso also waschen? Trotz dieser Einstellung füllt er sich immer noch, der bodenlose Wäschekorb. Denn da kommen Kleinkindhosen, die trotz Matschhose voller grüner Grasflecken und brauner Matsche sind. Da kommen Pullis, auf die der Dreijährige sein Mittagessen plus den gesamten Tuschkasten ausleert. Da kommen Socken, Unterhosen, vollgemachte Bodys, Handtücher, Geschirrhandtücher, die der Große zum Michaufwischen benutzt, was halt so anfällt in einem vier Personen-Haushalt.

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