Fips & ich
 
Hilfe, Fips kommt in den Kindergarten

… und der Mama kommen die Tränen! Als es vor gut 11 Monaten zur Tagesmama ging, war ich nicht so rührselig: Da habe ich mich ganz egoistisch auf mehr Zeit für mich gefreut. Und war mir gleichzeitig sicher, dass es für Fips das Schönste sein würde, endlich den ganzen Tag mit anderen Kindern verbringen zu dürfen.

Blog Fips & ich, Kindergarten
iStock, romrodinka

11 MONATE MIT DER ZWEITMAMA
Außerdem hatten wir die Beste aller Tagesmütter gefunden – per Zufall, aber ich spürte von Anfang an, dass es mit D. einfach passt. 11 Monate später weiß ich, dass mein Gefühl richtig war: Aus meinem Baby-Fips ist ein neugieriges, waches, besonnenes, offenes Kind geworden.

Viel liegt sicher im Charakter, aber ich glaube, dass guter Umgang das Beste in einem Menschen hervorbringt. Und so durfte mein Kind in den letzten Monaten in einem geborgenen und liebevollen Rahmen wachsen. Das erste soziale Miteinander üben, die ersten Regeln kennenlernen (ja, so eine bin ich). Kuscheln. Singen. Tanzen. Toben. Spielen.

Und seitdem Fips nun zu sprechen beginnt, finde ich nicht nur meinen Wortschatz gespiegelt, sondern auch D.s Einfluss. „Sieht auch super aus“, „Kartoffelbrei… mit Brokkoli!“, „schicke Hose“ und „Sssport machen“ – mein Kind benutzt fast durchgängig freundliches, lebensbejahendes Vokabular. Liegt sicher auch an uns, aber nicht nur.

Kurz: D. war wirklich eine zweite Mama. Nie hatte ich ein schlechtes Gefühl, wenn ich Fips morgens dort verabschiedete. Die Anzahl der tränenreichen Trennungen kann ich an einer Hand abzählen, brauche nicht einmal alle Finger dafür, und stets kam kaum fünf Minuten später ein Foto von einem entspannt spielenden Fips mit einer kurzen Entwarnung: „Schon wieder alles gut.“ 

EIN JAHR FRÜHER ALS GEPLANT
Jetzt sind die Tage gezählt. Drei Wochen sind es plötzlich nur noch.

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