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Inkontinenz nach der Geburt

Inkontinenz – ein heikles Thema: Es reden leider nur wenige über dieses Thema und ich hoffe, ich kann anderen Betroffenen mit meiner Geschichte helfen.

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Nach der dritten Geburt hatte ich meine zweite Blasensenkung. Das bedeutete, dass mein Beckenboden quasi nicht mehr existierte und ich selbst beim Walken Urin verlor.

Die Angst hatte mich im Griff
Ich trug von da an beim Sport keine hellen Hosen mehr, weil ich Angst hatte, dass man Pipistellen sah. Und auch keine Hosen mit engem Bund, weil meine Blase dadurch zusammengedrückt wurde und ich auslief wie eine kaputte Wasserflasche. Bergab gehen war eine Katastrophe. Anfangs musste ich manche Runden nach 1 Kilometer abbrechen, obwohl ich dicke Slipeinlagen eingelegt hatte.

Es war kurz gefasst eine Katastrophe, da ich vor den Geburten Halbmarathon gelaufen bin. Eine unglaublich beschämende Situation für mich. Inkontinenz beim Sport mit Mitte 30, es war einfach nur schlimm für mich.

Keine Verbindung zum Beckenboden
Ich hatte den Bezug zu meinem Beckenboden komplett verloren, konnte ihn allein nicht trainieren. Physiotherapie half nicht, Konentraining schon dreimal nicht. Beim Frauenarzt fiel das Wort „Operation“, was mir einen Schock versetzte.

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