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Interview mit einer Lehrerin – Tipps für die Schule

Am 30. August 2018 ist es so weit. Der Mini Chef kommt in die Schule. Von meinem Gefühlschaos habe ich dir bereits letztes Jahr hier berichtet. Jetzt durfte ich die Lehrerin Viola Herrmann für euch interviewen. Sie unterrichtet in einer Grundschule in Berlin und bloggt auf „Mama und Co“:

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Elischeba Wilde

Elischeba: Wann hast du das erste Mal den Wunsch gespürt als Lehrerin zu arbeiten?
Viola: Ich wollte schon immer Lehrerin werden! Meine eigene Grundschulzeit habe ich als sehr angenehm empfunden, da entstand mein Berufswunsch recht schnell.

Elischeba: Wie schön. Welche Schulklassen unterrichtest du gerade?
Viola: Aktuell befinde ich mich mit meinen kleinen Zwillingen in Elternzeit. Zuvor war ich Klassenlehrerin einer 5. Klasse. In einer Grundschule muss man aber sehr flexibel sein und alle Klassenstufen unterrichten können. Von daher habe ich schon alles vom Schulanfänger bis zum Sechstklässler unterrichtet.

Elischeba: Was gefällt dir an deinem Beruf?
Viola: Die Kinder! Meine schönste Belohnung ist es, wenn sich meine Schüler strahlend in meinen Arm werfen und sich morgens erstmal ein Drückerchen abholen. Gerade in der Grundschule ist es für den Lernerfolg wichtig, dass die Kinder eine positive Beziehung zum Lehrer haben. Alles Weitere baut darauf auf.
Schön ist es auch zu sehen, wie die Kinder sich entwickeln, wie sie größer und eigenständiger werden. Ich empfinde es als Privileg, sie ein Stück weit auf ihrem Lebenswerg begleiten zu können.

Elischeba: Was macht dir deine Arbeit schwer?
Viola: Einige Anordnungen der Schulbehörde kosten in ihrer Umsetzung sehr viel Zeit. Da werden Nachmittage mit dem Kollegium anberaumt, um theoretischen Anforderungen zu entsprechen, von denen die Schüler zumeist wenig profitieren.
Natürlich ist es wichtig, dass eine Schule ein fundiertes pädagogisches Konzept vorweisen kann. Aber wenn administrative Aufgaben die Vorbereitung auf den Unterricht einschränken, finde ich das nicht angemessen.

Elischeba: Welcher Elterntyp ist dir als Lehrern besonders sympathisch?

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