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Hallo liebe Wolke Kinderfilme sind nichts für Kinder

Blog Hallo liebe Wolke, Kinderfilme
© SbytovaMN / iStock
Hallo liebe Wolke, hast du eine Mama? Obwohl ich ja weiß, wie Wolken entstehen, stelle ich mir trotzdem vor, dass du eine Mama hast. Eine Mama, die du ab und zu besuchen fliegst, mit der du Kaffee trinkst, mit der du telefonierst und lachst.

Eine Mama, die dir vielleicht hin und wieder die Leviten liest, weil das der Job von Mamas ist – und die dir sagt, dass sie dich lieb hat. Oder die sogar stolz auf dich ist.

Muttertag
Heute ist Muttertag. Und vielleicht fliegst du also heute zu deiner Mama, falls du eine hast, und bringst ihr einen Blumenstrauß oder einen Regenbogen – oder das, was Wolken ihren Müttern eben so mitbringen, am Muttertag. 

Gut ist, wenn man eine Mutter hat. 
In den allermeisten Fällen jedenfalls. Noch besser ist es natürlich, wenn man Eltern hat, ich will ja die Papas nicht immer unter den Tisch fallen lassen, bloß, weil ich alleinerziehend bin. 
Deswegen: Gut ist, wenn man eine Mama und/oder einen Papa hat. 
Was allerdings, erschreckenderweise, weniger gut ist: In jedem zweiten Märchen, in nahezu jeder cineastischen Disney-Verfilmung, in so gut wie jedem Kinderfilm passiert etwas äußerst Schreckliches. Da stirbt Mama. Oder Papa. Oder da sterben gar beide. 

Das Bambi-Trauma.
Es ist schon klar, dass es in jedem Film ein bisschen Spannung geben muss. Was wären Schneewittchen oder Aschenputtel ohne ihre garstigen Stiefmütter? Damit sie, diese hexenartigen Wesen auf den Plan treten können, müssen die liebreizenden Mütter selbstverständlich von der Bildfläche verschwinden, das ist quasi so etwas wie ein Filmgesetz. Ist logisch. Man hätte ja schlecht die wunderschöne Königsmutter drei Wochen auf Kur schicken können, damit die Hexe Zeit zur Umsetzung ihrer teuflischen Pläne hat. 
Elsa wäre nie Eiskönigin geworden, wenn die Eltern nicht über den Jordan geschippert wären. Und wer weiß, was aus Nemo, Arielle oder Bambi geworden wäre, wenn sie nicht als (Halb-)Waisen auf die Bühne – und damit in so manche Alpträume der Kinder – getreten wären. (?)
(An Bambi darf ich heute noch nicht denken, weil es mir dann die Kehle zuschnürt. Nebenbei bemerkt.)

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